November 15, 2015

Wir in Santa Clara: Pacific International Quilt Festival


Im Oktober war ich mit Tina von fishkopp beim Pacific International Quilt Festival hier in Santa Clara. Und es war genial! Neben einer riesigen Ausstellung von unterschiedlichen Quilts, gab es viel zu shoppen. Allerdings habe ich bisher meine Nähmaschinen, Stoffe, Schnitte und Zubehör noch nicht einmal ausgepackt und deshalb beschränkte ich mich auf zwei kleine "leider keine Ahnung wie man die nennt", aber sie waren so süß und haben mich total inspieriert. Noch viel inspirierender waren die vielen Quilts. Sehr viele, sehr traditionelle Quilts waren zu sehen, aber auch wahnsinnig viel Handwerkskunst. Für mich war ein Quilt bisher halt einfach ne Decke, aber der Rundgang durch die Ausstellung hat mich eines besseren belehrt.


Bei manchen Quilts wüsste ich leider nicht, was ich damit tun sollte? Hängt man die an eine Wand? Hm. Egal! Diese Quilt ist trotzdem genial!


Dass ein Quilt mehr als nur Patchwork und Decke ist, sah man überall: wie man hier super erkennen kann, machen die Quiltlinien das Kunstwerk hier erst lebendig.


Dieser 3D-Quilt ist ein Erinnerungsstück an den Vater der Künstlerin. Aus seinen Lieblingskleidungsstücken hat sie ihren Vater bei seiner liebsten Beschäftigung nach einem Foto verewigt. Wahnsinn, wie echt das aussieht!


Als ich diesen Quilt sah, klappte mir erstmal die Kinnlade runter. Was soll das denn sein? Dann ging ich etwas näher ran und war total platt, was es auf dem Quilt zu entdecken gab. Die gequiltete Cola Flasche ist ja wohl der Hammer, oder?



Dieser Quilt sieht auf den ersten Blick jetzt nicht sehr anspruchsvoll aus. Wenn man dann näher hinschaut, sieht man die unterschiedlich gequilteten Rechtecke. Krasse Sache!

Wir waren etwa 3,5 Stunden da. Und haben eine unbeschreiblich große Menge Quilts gesehen, leider ist bei mir dann irgendwann das Aufnahmevermögen aufgebraucht, dann laufe ich nur noch an den schönen Quilts vorbei, ohne tatsächlich zu erfassen, was ich da eigentlich sehe.

Danach haben wir uns noch mit unseren Familien bei Esther's German Bakery getroffen, uns gut unterhalten und die Kinder anschließend noch etwas im Park gelüftet. Da unsere Sozialkontakte hier schon noch ein wenig eingeschränkt sind, war das eigentlich das Beste am ganzen Tag!

November 12, 2015

12 von 12 im November 2015



Guten Morgen! Irgendjemand hat die Kamera vom Tisch geräumt, die ich gestern Abend da hingelegt hatte. Denn eigentlich wollte ich mal ein Foto vom Frühstück machen. Einer hat sein Lunch noch nicht in den Rucksack gepackt. Ich weiß auch wer ...



Nachdem ich die Kinder zum Bus gebracht habe, gehe ich endlich mal wieder joggen. Bisher bin ich ja immer auf gut gefederten Waldwegen gelaufen, ich hab Schiß, was mein Rücken zu Asphalt sagt, deshalb hat es so lange gedauert, bis ich mich getraut habe.



Der Mann hat am Sonntag Geburtstag und ich habe etwas gekauft, was ich vorher noch waschen muss. Also schmeiß ich die Maschine an.



Ich habe seit gestern Halsschmerzen und mir ist ständig kalt. Also versuche ich heute (und in den nächsten Tagen) besonders darauf zu achten auch wirklich ausreichend zu trinken. Falls sich jemand fragt, warum ich dann trotzdem joggen war: ich bin der festen Überzeugung, dass ich mit oder ohne Joggen krank werde. Oder eben nicht.



Mir sind in den vergangenen Tagen ein paar gute Geschenkideen eingefallen, die muss ich jetzt endlich mal aufschreiben, sonst fallen sie hinten runter und ich weiß am Ende nur noch, dass ich ne gute Idee hatte und nicht mehr, was es genau war.



Der mit Regenwasser gefüllte Brunnen vor dem Postamt. Die letzten Abrechnungen für die Krankenversicherung in Deutschland und Post für Freunde wegschaffen. Das "Kontakthalten" hatte ich mir einfacher vorgestellt, aber tatsächlich muss ich mich mit jedem Kind (außer dem Großen, der macht das alleine und auch recht freiwillig, wenn ich ihn auffordere) gemeinsam hinsetzen und schreiben. Wir schaffen maximal einen Brief in der Woche. Puh. (Ich weiß, es gibt Email, Skype, etc, aber Post im Briefkasten ist unschlagbar!



Der Mann kommt zum Lunch nach Hause und wir essen Reste von gestern: Linsentacos. Schmeckt total lecker und ist auch noch vegetarisch.



Happy Mail! Das Novemberkit "Savannah" von felicity jane ist da. Ich freu mich schon darauf, damit zu werkeln.



Heute ist ein Heimspiel! Ich bin so froh, dass die Sonne scheint und mich wärmt. Aber die frische Luft tut meinem angeschlagenen Körper gut. Die Kinder haben leider (schon wieder) verloren! Nächste Woche haben sie noch eine Chance, vielleicht dürfen sie diese Saison wenigstens einmal gewinnen.



Und wieder Zuhause! An das Fahren mit Automatik gewöhnt man sich ja rasend schnell. Und an gemütliches Fahren auch, selbst wenn ich mir Zeit lasse, bin ich meist die Erste, die an der Ampel losfährt.



Der Jüngste muss täglich Hausaufgaben machen. Heute die Farbnamen in der richtigen Farbe abschreiben und dann noch bis 30 zählen. Piece of cake.



Gestern war ein absoluter Scheißtag! Ich bin aber davon überzeugt, dass man jeden Tag eine neue Chance bekommt und hab mir zur Erinnerung einen schönen Spruch gesucht, den ich heute immer mal wieder "verschriftlicht" habe. Während das Nudelwasser kocht und die Tomatensoße warm wird, bringe ich noch etwas Goldglitzer auf.

Caro sammelt wieder alle Teilnehmer in ihrer Liste.

November 9, 2015

Project Life 2015: Grab 5 - Woche 37

Am Anfang des Jahres habe ich ja hauptsächlich mit den Kits von Studio Calico gearbeitet und auch vorgehabt, diese nach unserem Umzug wieder zu abonnieren. Leider haben sich die Abo-Konditionen so stark verändert, dass ich mich jetzt anderweitig umschaue.


Bei Adele von Inkie Quill habe ich die Grab 5 gesehen: man sucht sich 5 Produkte aus und versucht mit diesen ein ProjectLife-Spread zu gestalten. Das habe ich mir ausgesucht: Label von Kaitlin Shaeffer, Heidi Swapp Color Shine, Chipboard Sterne von Studio Calico aus einem Kit, div. Papiere und PL-Karten, Flair Badges, Phrasesticker von Studio Calico. Später ist mir dann noch aufgefallen, dass ich gar keine Alphabetsticker habe. Ja, ich weiß, wenn man nachzählt, kommt man auf 7 Dinge. Egal, das Prinzip, sich auf eine recht kleine Produktauswahl zu konzentrieren, ist auch bei 7 verschiedenen Materialien noch vorhanden.

Das Ergebnis sieht dann so aus. Im Vergleich zum PL 2014 versuche ich wesentlich mehr weiße Karten als Grundlage zu nutzen. Ich zeige Euch nächste Woche noch ein paar andere Wochen, da sieht man es vielleicht noch etwas besser. Das war die zweite Woche, die ich seit März für unser Project Life Album 2015 erstellt habe.

October 20, 2015

listersgottalist Oktober 2015 - Teil 1


Ich habe mal wieder was Neues angefangen. Während der Tage, an denen ich die Bauarbeiter beaufsichtigte, ich nirgendwo hingehen konnte, weil ohne Auto. Und auch sonst hier nichts zu tun war, habe stundenlang instagram und facebook gestalked. Dabei bin ich auf das Hashtag #listersgottalist gestoßen und von da dann bei Listersgottalist von The Reset Girl gelandet. Die Idee fand ich toll, ich liebe Listen und habe schon mein ganzes Leben Listen geschrieben. Tatsächlich auch ein Listenbüchlein geführt: Meine Lieblingsbücher, meine besten Freunde, etc.


Das passte schon mal gut! Außerdem war ich echt ausgehungert, ich wollte irgendwas Kreatives tun, aber die Hälfte meines Zeugs war noch gar nicht ausgepackt. Und so wirklich wusste ich auch nicht, ob und wann ich dazukommen würde, ein größeres Projekt anzugehen. Aber so, jeden Tag eine kleine Seite? Und mal alles Mögliche ausprobieren? Darauf hatte ich Lust.

Ich habe ein Moleskine-Heft genommen und immer zwei Seiten mit Washi-Tape zusammengeklebt. Die Seiten sind ziemlich dünn und so ist es nicht so schlimm, wenn mal ein Stift durchdrückt. Außerdem ist so das Heft nach dem Monat voll, die restlichen (etwa 3 Seiten) werde ich vorsichtig entfernen.


Ich hab total Spaß daran, die Listen ganz unterschiedlich zu gestalten. Mich mit allem möglichen auszuprobieren, zu gucken, wie Dinge wirken. Zwischenzeitlich habe ich auch wieder mit Project Life angefangen, aber da experimentiere ich nicht so wie in meinem Oktoberlistenbuch.


Falls sich jemand nach dem Sinn fragt oder vielleicht sogar mich? Öhm. Dieses Listenbuch mache ich einfach nur aus Jux und Dollerei. Ich weiß, das listersgottalist-Büchlein war genau das Richtige um wieder ins Kreativsein reinzufinden. Vielleicht belasse ich es dabei oder ich habe Lust und mache weiter. Mal sehen, was der Monat noch so bringt und wie motiviert ich Anfang November bin. Meine Listen findet ihr auch bei instagram mit dem Hashtag #seemownayslists.

October 13, 2015

12 von 12 im Oktober 2015



Guten Morgen! Vor dem Frühstück packe ich noch das Obst und Gemüse für die Jungs in die diversen Boxen.




Tag 3 von Level 2. Ich ziehe 30 Day Shred jetzt endlich mal durch, aber dieses Level. Puh. Ist echt heftig.




Schnell noch hier hinten auf- und ausgeräumt, die Fenster und Türe hinten werden ausgetauscht.




Dazu möchte ich mal noch in einem separaten Blogeintrag berichten. Die Liste von gestern nachgereicht, leider bin ich so gar nicht der Scary Movie Gucker.




Kurzen Überblick über die Woche verschaffen. Und meinen Tag planen.




Dann ab zum Einkaufen.




Meine Mediathek ist kaputt. Erstmal nachgeschaut, ob das Backup vorhanden ist und dann auf "Reparieren" geklickt. Bin gespannt! Es hat übrigens geklappt ...




So ein sauberer Spiegel hat schon was!




Die Kinder vom Schulbus abholen. (Die beiden Großen müssten eigentlich nicht abgeholt werden, aber der Kleinste schon, sonst fährt er wieder mit zur Schule.)




Nach der Schule haben die Jungs großen Hunger, ich versuche es immer so gesund wie möglich zu halten. Oder die Kekse dann wenigstens selbst zu backen. ;-)




Inspiriert von diesem Rezept: Matzo Ball Soup. Ich habe allerdings die Matzo Balls durch Grießklößchen ersetzt.




Mittlerweile sind alle im Bett und ich sitze auf der Couch und lese noch ein paar Blogs.


Die Geburtstagsfrau Caro sammelt wieder alle Teilnehmer in ihrer Liste.

September 13, 2015

12 von 12 im September 2015

2,5 Wochen sind wir jetzt schon hier. Nachdem wir eine Woche in einem leeren Haus gecampt hatten, das Haus noch gar nicht fertig renoviert war und noch neue Fenster eingebaut wurden, beginnen wir uns so langsam hier einzurichten. Der Container ist seit einer Woche da, viele Kisten sind schon ausgeräumt und die mitgebrachten Möbel aufgebaut und verteilt. Jetzt fehlt uns noch ein Auto, denn auch wenn wir hier einiges mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen können, so ganz ohne geht es hier eben nicht.



Guten Morgen! Erstmal Kaffee kochen.




Noch ein bißchen Schundliteratur aus der Bibliothek lesen, bevor es auf den Markt geht. Also das ist echt genial hier: man kann mit jedem e-reader über die Bibliothek auf eine unbeschreiblich große Menge an digitalen Medien zugreifen. Hab ich während ich den Bauarbeitern in der vergangenen Woche ständig im Weg war, ausgiebig genutzt.




Misson Santa Clara. Heute mit Stretch-Limousine davor.




Zum ersten Mal seit wir hier sind: bewölkt. In den Tagen davor war es unglaublich heiß mit Temperaturen bis zu 38° C, deshalb haben wir den Wolkentag genossen.




10 Meter von unserer Haustür entfernt. Das im Hintergrund ist übrigens das Fakultätsgebäude vom Mann.




Brot. Salat. Kartoffeln. Erdbeeren. Nektarinen. Tomaten. Pflaumen. Äpfel. Eier. Alles vom Markt.




PBJ. Peanutbutter and Jelly Sandwich. Das kannten meine Kinder noch nicht.




Das erste Brot ohne Zucker stammt aus Beckmann's Bakery und ist echt lecker. Werden wir wohl jetzt öfters samstags auf dem Markt kaufen.




Auch in Amerika räumen sich Spülmaschinen nicht von selbst aus. Leider.




Der letzte Taco aus den Resten. Eigentlich wollte ich den schön gedeckten Tisch fotografieren, aber fagessn.




Spieleabend.




Auf dem Weg ins Bett. Trivia am Rande: kurz vor dem Umzug habe ich uns endlich mal passende Bettwäsche gekauft. Seit 18 Jahren haben wir immer in unterschiedlicher Bettwäsche geschlafen. Damit ist nun Schluß! Der Mann hat mir übrigens nen Vogel gezeigt.


Äh, ja. Es ist Sonntagabend und bei Euch da drüben in Deutschland schon längst Montag. Bisschen spät, aber besser als nie, hab ich mich bei Caro in die Liste eingetragen.

July 23, 2015

Umzugstagebuch - Rucksackaktion.


Schon als ich vergangenen Sommer die Aktion bei Caro auf dem Blog sah, dachte ich: "Wenn das mit Amerika was wird, wäre das doch die perfekte Lösung für die Schulranzen der Jungs." Auch in diesem Jahr fand die Rucksackaktion von Mary's Meals statt. Gerne hätte ich eine Schulaktion ins Leben gerufen, dummerweise kollidierte das terminlich mit unserem Container. Trotzdem haben die Jungs und ich zwei Schulranzen gepackt und per Post zur bayrischen Sammelstelle geschickt. Mittlerweile sind die Termine für dieses Schuljahr schon wieder vorüber, aber vielleicht wollt ihr Euch das ja für nächstes Jahr merken?

July 22, 2015

Umzugstagebuch - Der Container.

Habe ich hier eigentlich schon einmal erwähnt, dass wir im August nach Kalifornien ziehen? Also: wir ziehen im August nach Kalifornien. Am Wochenende kam bereits der Container und hat unsere sieben Sachen auf den Weg gebracht, denn so 6-8 Wochen (oder sogar länger) dauert es schon bis alles ankommt.

Anfang Juni habe ich begonnen, Zimmer für Zimmer auszumisten und einzupacken, Möbel und andere Gegenstände (vor allem Elektrozeugs) zu verkaufen. Am Freitag sollte dann der Überseecontainer kommen. Davor hatte ich echt ziemliches Bauchgrummeln, denn die Parksituation hier bei uns ist für so ein großes Gefährt mehr als bescheiden. Mit der Hausverwaltung hatten wir abgesprochen, dass wir den Anwohnerparkplatz absperren dürfen, aber ob sich da wirklich alle dran halten?


Natürlich war dann der Fahrer mit dem Container auf dem großen Chassis da und es standen -wie befürchtet- noch vereinzelt Fahrzeuge auf dem Parkplatz. Also haben wir kurzerhand überall geklingelt und uns Platz machen lassen. Der Container wurde abgestellt und dann stand er da.


Abends kam noch ein Freund vorbei zum Helfen und wir beschlossen, mal mit dem Beladen des Containers zu beginnen. Eben um zu sehen, wie wir das am nächsten Tag, wenn unsere Freunde zum Helfen kommen würden, am besten organisieren wollen. Die Kinder waren eifrig dabei und plötzlich waren Wohnung und Keller leer. Nur noch das Sofa, ein paar vereinzelte Möbelpakete und die Fahrräder fehlten noch. Deshalb haben wir abends allen Freunden abgesagt, denn es gab ja nicht mehr viel zu tun.


Am Samstag hatten wir noch einmal die Hilfe vom besten Umzugshelfer. Während die Jungs und ich auf dem Baseballplatz waren, verpackten und verzurrten die beiden Männer den Container. Als wir gegen 11:30 Uhr wieder zuhause ankamen, war der Container fertig beladen und die Jungs luden ihre Freunde zum Containertourismus ein: alle sollten kommen und gucken, wie unser kompletter Hausrat dort hineinpasste. Genauso interessant war natürlich auch unsere spartanische Wohnungseinrichtung.


Am Sonntagmorgen bereiteten wir dann die ganzen Formulare für den Transport vor, schrieben die Inventarliste ins Reine und am Sonntagabend kurz vor 22.00 Uhr machte er sich dann auf die Reise. Von uns aus ging es mit einer Zugmaschine zum Verladebahnhof, von da auf der Schiene nach Bremerhaven. Dort soll der Container voraussichtlich am Freitag verschifft werden und etwa 6 Wochen später in Oakland eintreffen. Ich bin sehr gespannt, ob alles so klappt, wie wir uns das vorstellen.


Unter dem Hashtag seemownayziehtum kannst Du alle Umzugsfotos bei Instagram anschauen.