June 5, 2015
7 Tage 7 Sketche - Tag 1 "Quatsch"
Schon beim letzten Mal hat mich die Challenge von Mel total inspiriert, allerdings habe ich nicht lange durchgehalten. Dieses Mal habe ich es fest vor, denn ich muss ja demnächst alles einpacken und das wäre jetzt irgendwie ein schöner Abschluß.
Der Sketch von Tag 1 war so. Naja. Nicht meins. Ich war aber so eingeschossen, dass ich mitmachen möchte. Also habe ich mir am Vormittag mein Zeugs geschnappt und einfach so für mich gewurschtelt. Und das ist dabei rausgekommen.
Abends habe ich dann die verlinkten Werke angeschaut und bin auf diese Karte gestoßen, da kam mir dann auch eine Idee zur Umsetzung. Dieser Stempel aus einem Studio Calico Kit, den ich im Black Friday Sale gekauft hatte, gefällt mir total gut, aber ich finde ihn sehr schwierig einzusetzen. Vielleicht messe ich der Aussage etwas zuviel Bedeutung zu, für mich gibt es also nur eine handvoll Menschen, denen ich diesen Spuch mit ganzem Herzen sagen könnte. Und genau diesen Menschen schicke ich jetzt eine Karte. Eine ist schon verschickt (+ angekommen) und diese macht sich heute auf den Weg.
June 2, 2015
Ausprobiert: Rezepte aus dem Internet.
Am Samstag und Sonntag hatte ich die Gelegenheit, zwei Rezepte auszuprobieren, die ich bereits vor einiger Zeit bei Pinterest gepinnt hatte und die ich Euch heute weiterempfehlen möchte!
Die Avocado haben wir allerdings nicht im Backofen gemacht, sondern mit auf den Grill gelegt.
Vom zweiten Gericht habe ich leider kein Foto, allerdings ist das jetzt in der Spargelzeit wirklich zu empfehlen. Die Spargelpfanne mit Hähnchen von Experimente aus meiner Küche. Superlecker, allen drei Kindern hat es geschmeckt und das muss schon was heißen!
Die Avocado haben wir allerdings nicht im Backofen gemacht, sondern mit auf den Grill gelegt.
Vom zweiten Gericht habe ich leider kein Foto, allerdings ist das jetzt in der Spargelzeit wirklich zu empfehlen. Die Spargelpfanne mit Hähnchen von Experimente aus meiner Küche. Superlecker, allen drei Kindern hat es geschmeckt und das muss schon was heißen!
May 31, 2015
Bunte Pinnwand aus Untersetzer. Eine Anleitung.
Nach den Einladungen folgt der Geburtstag und da muss man ja auch irgendwas mit den Kindern machen. Ich weiß nicht, ob ich es schon erzählt habe, aber ich bekomme schon Panik, wenn ich nur an das Organisieren einer Schatzsuche denke, das geht also bei Kindergeburtstagen auf keinen Fall. Da ich ja gerade so im Farbwahn bin (erzähle ich dann demnächst etwas mehr dazu), wollte ich irgendwas mit Farben machen. Und plötzlich hatte ich dann die zündende Idee.
Ich kann gar nicht sagen, ob ich das schonmal so oder so ähnlich irgendwo gesehen hatte, aber das, was ihr hier seht, kam so "aus mir heraus". Ihr braucht dazu: Kreppband (oder Washitape), Topfuntersetzer aus Kork, Acrylfarbe, Pinsel. All das kann man in einem gut sortierten Baumarkt finden. Zunächst werden einzelne Felder mit dem Kreppband abgeteilt, dabei darauf achten, dass das Band gut angedrückt ist, sonst läuft später Farbe darunter. Wer viele Felder machen möchte, sollte eher dünneres Band zum Abkleben nehmen. Danach wird die Acrylfarbe satt aufgetragen. Bei der Geburtstagsfeier hatte ich für jede Farbe einen Pappteller und einen eigenen Pinsel vorbereitet, damit wir am Ende nicht alle Erdschlamm auf den Pinnwänden haben. Danach muss die Farbe trocknen.
Schon am Tag davor hatten wir schöne Pins vorbereitet. Meine Schwester hatte vor Jahren (20 oder so?) mal süße Pins von Hello Kitty, sowas wollte ich gerne kaufen. Höhöhö. Kann man vielleicht im Internet bestellen, aber sicherlich nicht 1 Tag vor der Feier in unserer Kleinstadt finden. Also bin ich bei Reißzwecken gelandet, die ich mit bunten Knöpfen beklebt habe. Die Trockendauer der Pins beträgt etwa einen halben Tag. Als Kleber habe ich Glossy Accents verwendet, das ist ein echter Wunderkleber, den verwende ich zur Zeit für alle "schrägen Klebearbeiten".
Nachdem die Farbe getrocknet ist, kann das Kreppband vorsichtig abgezogen werden. Das ist jetzt der erste Moment zum Staunen und Freuen! Nun wird ein kleines Loch zum Aufhängen gebohrt. Wir haben eine Handbohrmaschine benutzt, denn die Kinder können alle damit umgehen (sind ja waschechte Waldkindergartenkinder). Ich habe den Griff gehalten, um den Druck auf den Kork zu steuern und die Kinder gekurbelt. Jetzt muss noch ein Band durchgefädelt werden - ich habe mich für Paketschnur entschieden, das war aber allein dem Design geschuldet. Passte in meinen Augen am besten dazu.
Jetzt ist die Pinnwand fertig und kann aufgehängt werden. Fotos ausdrucken und mit den tollen Pins an die neue Pinnwand pinnen! Viel Spaß beim Nachbasteln!
So sahen übrigens die Pinnwände aus, die bei der Geburtstagsfeier entstanden sind. Ich hatte die Kinder zu Beginn der Feier vor eine freie Wand gestellt und ein paar lustige Gruppenfotos gemacht. Während des Bastelns habe ich auch noch einmal fotografiert und darauf geachtet, dass ich jedes Kind einmal beim Arbeiten knipse. Während der Trockenzeit der Pinnwände haben die Kinder gemeinsam die Geschenke ausprobiert. Ich habe solange für jedes Kind eine Collage erstellt, die wir dann gemeinsam mit dem Selphy (einem kleinen Fotodrucker) und großen, staunenden Augen ausgedruckt haben. So konnte jeder am Ende eine tolle Erinnerung an die Geburtstagsfeier mit nach Hause nehmen.
Ich kann gar nicht sagen, ob ich das schonmal so oder so ähnlich irgendwo gesehen hatte, aber das, was ihr hier seht, kam so "aus mir heraus". Ihr braucht dazu: Kreppband (oder Washitape), Topfuntersetzer aus Kork, Acrylfarbe, Pinsel. All das kann man in einem gut sortierten Baumarkt finden. Zunächst werden einzelne Felder mit dem Kreppband abgeteilt, dabei darauf achten, dass das Band gut angedrückt ist, sonst läuft später Farbe darunter. Wer viele Felder machen möchte, sollte eher dünneres Band zum Abkleben nehmen. Danach wird die Acrylfarbe satt aufgetragen. Bei der Geburtstagsfeier hatte ich für jede Farbe einen Pappteller und einen eigenen Pinsel vorbereitet, damit wir am Ende nicht alle Erdschlamm auf den Pinnwänden haben. Danach muss die Farbe trocknen.
Schon am Tag davor hatten wir schöne Pins vorbereitet. Meine Schwester hatte vor Jahren (20 oder so?) mal süße Pins von Hello Kitty, sowas wollte ich gerne kaufen. Höhöhö. Kann man vielleicht im Internet bestellen, aber sicherlich nicht 1 Tag vor der Feier in unserer Kleinstadt finden. Also bin ich bei Reißzwecken gelandet, die ich mit bunten Knöpfen beklebt habe. Die Trockendauer der Pins beträgt etwa einen halben Tag. Als Kleber habe ich Glossy Accents verwendet, das ist ein echter Wunderkleber, den verwende ich zur Zeit für alle "schrägen Klebearbeiten".
Nachdem die Farbe getrocknet ist, kann das Kreppband vorsichtig abgezogen werden. Das ist jetzt der erste Moment zum Staunen und Freuen! Nun wird ein kleines Loch zum Aufhängen gebohrt. Wir haben eine Handbohrmaschine benutzt, denn die Kinder können alle damit umgehen (sind ja waschechte Waldkindergartenkinder). Ich habe den Griff gehalten, um den Druck auf den Kork zu steuern und die Kinder gekurbelt. Jetzt muss noch ein Band durchgefädelt werden - ich habe mich für Paketschnur entschieden, das war aber allein dem Design geschuldet. Passte in meinen Augen am besten dazu.
Jetzt ist die Pinnwand fertig und kann aufgehängt werden. Fotos ausdrucken und mit den tollen Pins an die neue Pinnwand pinnen! Viel Spaß beim Nachbasteln!
So sahen übrigens die Pinnwände aus, die bei der Geburtstagsfeier entstanden sind. Ich hatte die Kinder zu Beginn der Feier vor eine freie Wand gestellt und ein paar lustige Gruppenfotos gemacht. Während des Bastelns habe ich auch noch einmal fotografiert und darauf geachtet, dass ich jedes Kind einmal beim Arbeiten knipse. Während der Trockenzeit der Pinnwände haben die Kinder gemeinsam die Geschenke ausprobiert. Ich habe solange für jedes Kind eine Collage erstellt, die wir dann gemeinsam mit dem Selphy (einem kleinen Fotodrucker) und großen, staunenden Augen ausgedruckt haben. So konnte jeder am Ende eine tolle Erinnerung an die Geburtstagsfeier mit nach Hause nehmen.
May 28, 2015
Geburtstagseinladung als Mini-Buch.
Bloggen nach Plan? Bloggen ohne Plan? Ich weiß nicht. Für Ersteres bin ich scheinbar nicht wirklich geschaffen. Blogge ich halt eventbasiert. Oder wenn ich Lust habe. Vergangene Woche haben wir den Geburtstag des Jüngsten gefeiert. 2 Monate zu spät, aber immerhin, gefeiert ist gefeiert. Für die Freunde haben wir kleine Einladungsbüchlein gebastelt.
Dazu haben wir bunten Karton, weißes Papier, Stempel, Kleber und Filzstifte genommen. Das A4 Papier habe ich zweimal geteilt, so dass ich am Ende 4 kleine Rechtecke (A6) hatte und nach dieser Anleitung ein Büchlein gefaltet. Aus dem bunten Karton haben wir dann ein passendes Cover (das einige Millimeter größer als das weiße Büchlein ist) zugeschnitten. Das Cover wurde verziert, im Büchlein die wichtigen Infos festgehalten und dann das Büchlein ins Cover geklebt. Fertig!
May 13, 2015
12 von 12 im Mai 2015
Ich hab heute gar keine Lust auf 12 von 12. Es sieht in der ganzen Wohnung so chaotisch aus, was soll ich denn da fotografieren. Soifz.
Anstatt zu Jammern, fange ich einfach irgendwo an und arbeite mich langsam zum nächsten Chaos vor.
Buntes Gemüse in wunderschöner Schüssel.
Weiter zum Bürochaos. Arztrechnungen, Versicherungsbescheide sortieren und prüfen. Das schiebe ich immer ganz lange vor mir her.
Die Erinnerungen gleich nach Kind sortieren und wegpacken. Den Laternenläufer muss ich unbedingt aufheben.
Und wie muss ich das jetzt machen, Mama? Entweder er tut nur so, weil er keine Lust hat oder er kann es tatsächlich nicht. Egal aus welchem Grund, es ist Zeit zu lernen, wie man es selber macht.
Dafür kann er Luftmaschen häkeln und hat schon den kleineren Bruder angesteckt. Häkeln lernen in der Bruderedition.
Den Jüngsten aus der Nachmittagsgruppe abholen.
Gleich weiter in die Stadt fahren und biometrische Passfotos machen lassen.
Ein Eis muss sein.
So kann man einen Aufzug auch benutzen. Muss man aber nicht!
Und jetzt noch schnell schauen, ob da passende Sandalen für alle dabei sind. Die Ausbeute ist gut, 2/3 sind mit Schuhen versorgt.
Danke, dass ihr vorbeischaut, bei Caro gibts noch mehr 12 von 12.
May 11, 2015
Skylanders Giants
Mein Sohn verkauft seine Sammlung an Figuren, das Portal und Spiel für die Wii. Vielleicht ist ja hier das Kind einer Leserin, der noch ein paar Figuren sucht? Wir verkaufen das Ganze auch gerne als Gesamtpaket zum Sonderpreis.
May 10, 2015
Der Mai ist fast rum, dabei hat er noch gar nicht angefangen.
Genauso fühlt sich mein Leben zur Zeit an. Hier ein kleiner Rückblick auf meinen April: Wir haben das Hochbett des Großen abgebaut und verkauft.
An Gründonnerstag standen wir stundenlang im Stau auf dem Weg in die Heimat. Schnee und Eis waren Schuld. An einem Abend haben wir einige Dias aus unserer Kinderzeit angeschaut, ob ich mir wohl wieder einen Pony schneiden lassen sollte? Der Kletterhalle in Zittau haben wir am letzten Tag einen Besuch abgestattet.
Dann kam der Frühling doch noch: wir haben zum ersten Mal gegrillt, notwendige Schuhe gekauft (Der Große hat Größe 40!), auf dem Balkon gechillt und die Draußensaison bei den Grizzlies eingeläutet.
An einem Wochenende war ich alleine unterwegs und habe mich mit netten Menschen aus dem Internet getroffen, die ich teilweise schon seit 10 Jahren "kenne", aber tatsächlich da zum allerersten Mal in echt getroffen habe. Die lange Anreise hat sich gelohnt, ich wurde nicht enttäuscht, "die sind real genauso nett wie virtuell". Ich habe sogar genäht! Und nur für mich!
Der Jüngste bringt sich das Schreiben bei, ich höre "Love, Rosie" zuende. Ein wirklich tolles Buch! Und lese "Ein Diktator zum Dessert", das Buch ist sehr beeindruckend, ich versuche meine Gedanken dazu mal in einen separaten Post zu packen. Und schließlich: ein Paar Socken für den Mittleren sind fertig!
April 28, 2015
Sie lispelt. Ein neues Video.
Ich habe schon vor ein paar Wochen ein paar kleine Hefte zum Verschenken gebastelt. Weil es viel zu aufwändig gewesen wäre, jede Seite zu fotografieren, habe ich ein Video gemacht. Demnächst dann auch auf Englisch? Mal gucken?!
Mittlerweile sind noch zwei weitere Hefte entstanden, falls ihr Interesse an einem "process video" habt, sagt doch einfach Bescheid.
March 15, 2015
Currently - march 2015 edition
Nachdem mein Computer ein Problem hatte, mir meine komplette Fotobibliothek verloren ging und nun endlich repariert und das Backup wieder aufgespielt ist, melde ich mich zurück mit meiner #currentlylist im März 2015.
watching - immer noch Scrapbooking Videos bei youtube. Das mache ich insbesondere dann, wenn ich alleine in der Küche bin und koche, backe, aufräume oder beim Wäsche legen. Ich bin ja jemand, der mittendrin einfach wegläuft und alles stehen lässt, weil mir plötzlich was anderes Wichtiges einfällt, das passiert mir dann deutlich weniger.
reading - Auf dem Weg zum Arzt hab ich mir spontan "Das Jahr in dem ich Dich traf" von Cecilia Ahern gekauft. Tolles Buch! Ich habs fast komplett während der Wartezeit gelesen.
listening - Ich habe mein audible-Abo gekündigt. Soifz. Ich schaue einfach zuviele YT-Videos. Von meinem letzten Guthaben hab ich mir "Love, Rosie" gekauft. Ich putze am liebsten mit Hörbuch auf dem Ohr.
making - Immer noch Socken. Der Jüngste will jetzt auch ein Paar. Außerdem backe ich schon wieder Kuchen ... einen für die Geburtstagsparty vom Mittleren heute nachmittag und einen für den Geburtstag des Jüngsten morgen.
feeling - Abenteuerlustig: Wir wissen jetzt, wo wir in Kalifornien wohnen werden, haben Fotos vom Haus gesehen und misten kräftig aus.
planning - Wir jeden Sonntag: die nächste Woche. Das wird etwas aufwändiger zu planen, weil ich am Wochenende alleine wegfahre!
loving - Dieses Printable von Caylee Gray habe ich mir sofort ausgedruckt. "Get Shit Done."
February 28, 2015
Gelesen: Februar 2015
Der Februar war irgendwie zu kurz zum Lesen. Ich hab mich mehr an Youtube gehalten und da alles mögliche geschaut ... ein Hörbuch habe ich gehört. Auf meinem Lesestapel befinden sich 5 Bücher und auf meine Wunschliste habe ich nach jeder Buchrezension/Buchvorstellung die ich bei booktube geschaut habe, fleißig neue Bücher hinzugefügt.
The DUFF: designated ugly fat friend
Zufällig bin ich über diese Internetseite gestolpert und da sprang mich unter anderem The DUFF an, bei audible war gerade mein Hörguthaben fällig und es war als Hörbuch verfügbar, also hab ich es eben gehört. Wie immer musste ich mich erst eine Weile in die Sprecherin reinhören bis ich mich an sie gewöhnt hatte.
"Seventeen-year-old Bianca Piper is smart, cynical, loyal - and well aware that she's not the hot one in her group of friends. But when high-school jock and all round moron Wesley Rush tells her she's a DUFF - a Designated, Ugly Fat Friend - Bianca does not the see funny side. She may not be a beauty but she'd never stoop so low as to go anywhere near the likes of Wesley ... Or would she? Bianca is about to find out that attraction defies looks and that sometimes your sworn enemies can become your best friends ..."
Viele YA-Romane gäbe es nicht, wären ihre Protagonisten pragmatisch und würde einfach mal über ihre Gefühle, Gedanken, Ängste und Hoffnungen reden anstatt immer nur alles Mögliche anzunehmen. So könnte man auch dieses Buch zusammenfassen, das wird der Geschichte zum Glück nicht gerecht: es geht um Schubladendenken, Überheblichkeit, Aussehen, Freundschaft, Liebe und auch Sex. Und es geht darum wie man erwachsen wird und sich selbst und den eigenen Ansprüchen treu bleibt.
Wer YA-Romane mag, liest mit The DUFF einen der besonders Guten aus diesem Genre.
February 27, 2015
Schreibzeit #2: Netzwerken oder Wie bekommt man mehr Leser?
Dass Bine gleich im Februar so einen Brummer „Netzwerken oder Wie bekommt man mehr Leser?“ raushaut, mit dem ich gar nicht umzugehen weiß ... Da habe ich gleich überlegt, ob ich das nicht einfach hinschmeiße, dann wiederum hat mich der Ehrgeiz gepackt, ich wollte doch Schreiben und die Schreibzeit jeden Monat dafür nutzen, das Schreiben zu üben. Also versuche ich eben auch mit einer für mich schweren Aufgabenstellung umzugehen. Ich denke schon den ganzen Monat immer mal wieder darüber nach, was ich eigentlich schreiben soll oder will.
Ja, wie ist das mit den Lesern? Wer liest meinen Blog eigentlich? Und warum? So genau weiß ich das nicht. Bei Blogger wird mir zwar in der Statistik, welche Artikel oft gelesen werden, über welche Seiten meine Besucher kommen und über welche Suchbegriffe mein Blog gefunden wird. Das sagt mir aber nichts über meine Abonnenten, von denen weiß ich nur die bei Blogger gespeicherte Anzahl. Wenn ich von meinen Lesegewohnheiten ausgehe und davon, aus welchen Gründen ich verschiedene Blogs in meiner Leseliste habe, dann finde ich ganz unterschiedliche Motive: Die meisten Blogs habe ich abonniert, weil die Blogger dasselbe Hobby mit mir teilen, einige Blogs habe ich abonniert um mich über die neuesten Trends zu informieren, manche Blogs lese ich nur, weil mir die Blogger irgendwie sympathisch sind oder weil ich die Blogger persönlich kenne, bei einigen Blogs sprechen mich nur die Fotos an, wiederum andere erweitern meinen Horizont. Dann gibt es auch noch Blogs, die ein Ziel verfolgen, das ich unterstütze und manche Blogs lese ich schon so lange, die gehören einfach dazu.
Leute, die meinen Blog schon lange lesen, haben meine Entwicklung vom rein privaten Blog über den gewerblichen Blog (als Vermarktungsorgan meiner Produkte) hin zum rein privaten Blog miterlebt. Ich fühlte mich nie besonders wohl damit, meinen Blog zu bewerben, Blogeinträge zu schreiben und immer wieder Warenschau zu machen. Vielleicht war ich deshalb auch nicht besonders erfolgreich damit. Vielleicht habe ich deshalb auch nicht tausende Leser, sondern nur eine überschaubare Anzahl. Das Kreativsein und das anschließende darüber Bloggen war lange Zeit die einzige Möglichkeit der Flucht aus dem Alltag mit zwei und später drei kleinen Kindern. Hier habe ich meine kreativen Ergüsse gezeigt, habe positive Rückmeldungen bekommen, auf die ich auch dringend angewiesen war, denn oft fiel mir zuhause die Decke auf den Kopf.
Mittlerweile haben sich zwei Dinge geändert, einerseits sind meine Kinder größer, mein Alltag ist anders und der Blog steht auf meiner Prioritätenliste weiter unten als früher. Ich bin außerdem nicht mehr auf die „virtuellen Rückmeldungen“ angewiesen, ich habe hier in der Realität auch große Fans: Meine Jungs sind begeistert von den Socken, die ich stricke und wünschen sich auch ein, zwei oder drei Paar. Meinen Großen konnte ich vor ein paar Tagen davon überzeugen mit meiner Unterstützung ein kleines Fotoalbum zu basteln und mein Mittlerer hat vor Monaten begonnen ein Kissen zu nähen, an dem wir unbedingt endlich einmal weiterarbeiten müssen.
Als ich begonnen habe, mir über diesen Artikel Gedanken zu machen, dachte ich an große Bloggertreffen, an Blogger-Konferenzen und an explizite Bloggerveranstaltungen auf Messen oder von Firmen. Dann dachte ich an Pinterest, Instagram, Fanseiten bei Facebook, an Linkparties und ähnliche Seiten, die man nutzen kann um den eigenen Blog zu promoten. Erst ganz zum Schluß kam ich auf die Kommentare bei anderen Bloggern, eine sichtbare Leseliste auf dem Blog und das selbstverständliche Verlinken und Erwähnen von anderen Bloggern im Blog. All das ist Netzwerken. Mir persönlich war das vor diesem Artikel gar nicht so bewusst.
Und noch etwas wird mir bewusst: ja, ich netzwerke auch. Und wenn ich nicht möchte, dass mein Blog einsam in den Weiten des Internets vergammelt, dann muss ich netzwerken. Und zwar in dem Rahmen, den ich für mich als den Richtigen erachte. Werde ich etwas tun? Oder ändern? Ja, ich denke schon. Ich werde mal wieder meine Leseliste überarbeiten und aktualisieren. Ich werde außerdem versuchen wieder mehr auf anderen Blogs zu kommentieren. Könnt ihr Euch noch an meine Lieblinks erinnern? Darauf hätte ich ja Lust ... mal schauen, wie sich das mit der Prioritätenliste vereinbaren lässt.
Das war jetzt mal wieder ein superlanger Beitrag, der noch dazu am eigentlichen Thema vorbeischreibt, denn ich gebe keine konkreten Tipps, wie man neue Leser gewinnt. Trotzdem hoffe ich, dass ich gezeigt habe, wie wichtig das Netzwerken auch für uns kleine Blogger ist. Eine Frage, die mir beim Schreiben immer wieder in den Sinn kam, möchte ich jetzt zum Abschluss noch in den Raum werfen: Wir reden hier immer nur davon, neue Leser zu gewinnen, aber wie schaffe ich es denn, meine Leser zu behalten?
February 22, 2015
Studio Calico. Project Life Kit. Februar 2015.
Ich habe es wieder gemacht: ein Vorstellungsvideo zum Project Life Kit im Monat Februar. Dieses Mal habe ich ganz schön mit iMovie gekämpft, denn das Programm ist immer wieder abgestürzt, wenn das VoiceOver etwas zu lang war. Alle paar Sekunden musste ich stoppen und wieder neu beginnen. Wenn ich das vergessen habe, war alles futsch. Deshalb wiederhole ich mich an manchen Stellen auch. Nun ja. Sicherlich kann ich noch einiges verbessern ... aber ich lerne am liebsten by doing. Viel Spaß beim Gucken!
February 19, 2015
Project Life 2014: Wochen 46 bis 48
Jaja. Große Pläne haben und Reden schwingen und dann gleich mit dem Blogplan einbrechen. Könnte man so sagen, aber ich hatte einen Grund: einerseits möchte ich meine Project Life Spreads gerne mit Euch teilen, immer unter der Prämisse, dass es dabei um die Gestaltung der Seiten geht. Was ich nicht möchte, ist Euch mein Leben zu Füßen zu legen und jede Karte lesbar, jedes Foto in Riesengröße zoombar zu zeigen. Dies ist meine Lösung oder besser der Versuch einer Lösung: ich habe die Bilder kleingemacht und werde auch nur noch das komplette Wochenspread zeigen. Los gehts:
Woche 46 mit Martinsfest, Experimenten am Abend, einem geprickelten Kunstwerk und einem Spruch aus dem Kindergarten und der Rechnung aus der Gaststätte. Das dunkle Bergfoto dokumentiert die Woche des Gatten in Australien.
In dieser Woche habe ich die Wochenkarte bestempelt und einmal nicht nur den ersten und letzten Wochentag, sondern alle sieben Tage gestempelt. Ich habe eine Notiz des Jüngsten eingebaut und das Basketballabzeichnen fotografiert, so dass es in einen 3x4 Slot passt. Das Strandfoto des Mannes ist noch leer, da er ja nun schon lange wieder da ist, kann er auch selbst sagen, was ich aus dieser Woche festhalten soll.
Auch in Woche 48 habe ich mehrfach Memorabilia (die Zeichnung und die Postkarte) fotografiert um sie leichter in die Formate der PL-Hüllen einzupassen. Die Känguru-Karte ist wie in der Woche zuvor noch leer, da muss ich mir den Mann einfach mal schnappen.
Wie man in jedem dieser Spreads erkennen kann, versuche ich mich auf 1-2 Farben pro Woche zu beschränken und dann auch passende Alpha-Sticker und Labels zu wählen. So kann ich relativ leicht ein zusammenhängendes Design erreichen, auch wenn die Fotos sehr bunt sind. Zur Zeit arbeite ich an den Wochen 1-4 von 2014 und 2015 und was mir hier ganz leicht und gut gelungen ist, klappt nicht. Ich tue mich wahnsinnig schwer einen optischen Zusammenhang innerhalb der Spreads herzustellen. Vielleicht liegt es an der Art wie ich den Dezember gestaltet habe, den zeige ich Euch nächste Woche dann!
Woche 46 mit Martinsfest, Experimenten am Abend, einem geprickelten Kunstwerk und einem Spruch aus dem Kindergarten und der Rechnung aus der Gaststätte. Das dunkle Bergfoto dokumentiert die Woche des Gatten in Australien.
In dieser Woche habe ich die Wochenkarte bestempelt und einmal nicht nur den ersten und letzten Wochentag, sondern alle sieben Tage gestempelt. Ich habe eine Notiz des Jüngsten eingebaut und das Basketballabzeichnen fotografiert, so dass es in einen 3x4 Slot passt. Das Strandfoto des Mannes ist noch leer, da er ja nun schon lange wieder da ist, kann er auch selbst sagen, was ich aus dieser Woche festhalten soll.
Auch in Woche 48 habe ich mehrfach Memorabilia (die Zeichnung und die Postkarte) fotografiert um sie leichter in die Formate der PL-Hüllen einzupassen. Die Känguru-Karte ist wie in der Woche zuvor noch leer, da muss ich mir den Mann einfach mal schnappen.
Wie man in jedem dieser Spreads erkennen kann, versuche ich mich auf 1-2 Farben pro Woche zu beschränken und dann auch passende Alpha-Sticker und Labels zu wählen. So kann ich relativ leicht ein zusammenhängendes Design erreichen, auch wenn die Fotos sehr bunt sind. Zur Zeit arbeite ich an den Wochen 1-4 von 2014 und 2015 und was mir hier ganz leicht und gut gelungen ist, klappt nicht. Ich tue mich wahnsinnig schwer einen optischen Zusammenhang innerhalb der Spreads herzustellen. Vielleicht liegt es an der Art wie ich den Dezember gestaltet habe, den zeige ich Euch nächste Woche dann!
February 15, 2015
Currently - february 2015 edition
Bei rukristin.com habe ich die #currentlylist entdeckt und finde die Idee super. So super, dass ich daraus einen monatlichen Blogpost machen möchte.
watching - ganz viele Scrapbooking Videos bei youtube. Und letztes Woche habe ich 3 Staffeln Downton Abbey über amazon prime geschaut, das war etwas viel, aber so schön! Hachmach.
reading - Ich versuche mich noch einmal an Heldenfabrik, die Geschichte ist spannend und liest sich gut. Mein Problem mit dem Buch liegt eher an der Form: es ist ein echtes Buch und kein Ebook.
listening - Hanni und Nanni über spotify. (Ich habe sie als Kind geliebt, aber nie alle Folgen besessen, jetzt freue ich mich darauf endlich mal die "Löcher" zu stopfen.)
making - Ich stricke Socken für den Mittleren.
feeling - Nach der ganzen Woche mit kranken Kindern zuhause, habe ich etwas Angst vor unsere Faschingsferien. Sie Kinder haben jetzt schon Lagerkoller.
planning - Ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin.
loving - Mein Mittlerer hat fast 4 Monate eisern gespart, sich zum Geburtstag etwas Geld gewünscht und sich davon nun Emmet's Roboter von Lego gekauft. Ich bin echt stolz, dass er das geschafft hat.
February 12, 2015
12 von 12 im Februar 2015
Einer ist noch fit und macht sich auf den Weg in den Tag. Die anderen beiden schnorcheln noch.
Dem Kleinsten geht es aber so gut, dass er mit viel Elan die Spülmaschine aus- und wieder einräumt, denn er hat ein Ziel ...
... 20 Minuten iPad spielen. Yeah! (Nur Streß mit diesem Teil ... wie löst ihr das? Wer darf wann und wie lange damit spielen? Und was passiert, wenn das Abschalten Probleme bereitet?)
Öhm. Jetzt hab ich nen Umzugsfuzzi herbestellt und bei uns siehts aus ... außerdem kommt am Wochenende die Oma. *schluck* Putzen wir mal ein wenig!
Es gibt Hanni und Nanni bei spotify? Hach, dann liebe ich das ab jetzt und spar ein wenig Kohle, denn audible ist teuer.
Schnell noch ein paar Nahrungsmittel für heute und morgen aufstocken. Ich freu mich auf die Chips heute abend und den Rotwein.
Pfannkuchenteig machen.
Und beim Pfannkuchen rausbacken, wird dem Knips plötzlich kalt, dann muss er sich lieber auf den Hocker setzen und als ich ihn endlich davon überzeuge auf die Couch umzuziehen, schläft er innerhalb von Sekunden ein. Na prima, so hab ich mir eine Rekonvaleszenz vorgestellt.
Mrs. MemoryKeeper de Luxe hat das gesunde Kind natürlich nicht im Kostüm fotografiert, dann eben so.
Das Wohnzimmer muss noch geputzt werden, ist aber gerade besetzt also schaue ich den Film zuende, den ich gestern abend angefangen habe.
Mei, wie liab. Der Faschingsgänger hat seinen Brüdern Zettelchen hinterlassen.
Wie lecker, der Mann hat aus Schnitzel, Avocado, Salatblatt, Käse und Gurke ein superleckeres Sandwich gezaubert. Yummi!
Danke, dass ihr vorbeischaut, bei Caro gibts noch mehr 12 von 12. Habt ihr eigentlich schon gesehen? Ich habe meinen Header mal wieder verändert, hab ich ja schon lange nicht mehr. Aber irgendwie ... war mir so danach.
February 1, 2015
Zweimal Museum bitte.
In den Ferien waren meine Kinder zweimal im Museum. Einmal alleine mit ihrem Papa und einmal waren wir alle gemeinsam unterwegs. Beide Museen haben einen völlig unterschiedlichen pädagogischen Ansatz und darüber möchte ich heute etwas erzählen.
Ganz in unserer Nähe in Manching, gibt es das kelten römer museum manching. Es ist in einem modernen Gebäude untergebracht, in dem römische und keltische Funde ausgestellt sind. Sowohl die Jungs als auch der Mann haben alle eine Audio Tour gemacht, dabei bekommt jeder ein eigenes Gerät mit Kopfhörern, an den jeweiligen Gegenständen wird ein Code eingescannt und dann die entsprechende Tonspur abgespielt. Diese Audioguides werden ja mittlerweile in vielen Museen eingesetzt und sind bestimmt bekannt. Hier war es so, dass es für Erwachsene und Kinder eigene Codes zum Scannen gab, so wurde die Information also altersgerecht aufbereitet wiedergegeben. Als meine Kinder wieder nach Hause kamen, sprudelten sie über ... alle möglichen Erzählungen aus dem Audio Guide wurden mir erzählt, der Gegenstand beschrieben. Wie cool, das gewesen sei, dass ich das unbedingt auch mal machen und überhaupt, sie da unbedingt noch einmal hingehen müssten. Auch noch Tage später gab es solche Beschreibungen: "Mama, da war so ein Dings und da hat der Mann gesagt, dass die Römer dieses und jenes damit gemacht haben. Cool oder?"
Dann waren wir alle gemeinsam im Kindermuseum München, das zur Zeit in einer Ausstellung die Seifenblasen thematisiert. Das Museum beschreibt sich mit "interaktiven Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Wissensgebieten, dabei werden Wissenschaft und Spiel, Kunst und Natur, Kultur und Technik immer wieder neu und ungewöhnlich verknüpft." Das Kindermuseum ist nicht besonders groß, es besteht aus 2 Räumen im Ober- und Untergeschoß, dort gab es unterschiedliche Möglichkeiten sich mit Seifenblasen zu befassen. Man konnte sich selbst in eine große Seifenblase stellen, Seifenblasen in unterschiedlichen Größen und mit Röhrchen Seifenblasengebilde herstellen. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß alles auszuprobieren und dann am Schluß in der Schaumfabrik ohne Eltern noch Schaum herzustellen. Obwohl die Aktionsflächen bei meinen Kindern supergut ankamen, war ich doch recht enttäuscht: neben den Aktionsflächen bestand die Ausstellung nämlich aus Infotafeln mit sehr trockenen Informationen zur Seifenblase.
Von einem Museum, das sich selbst die Verknüpfung der unterschiedlichen Gebiete auf die Fahnen schreibt, hätte ich irgendwie mehr erwartet. Ich habe mir in Vorbereitung auf diesen Eintrag den wirklich gut geschriebenen und sehr verständlichen Wiki-Artikel über Seifenblasen durchgelesen, denn auch ich hatte die grundlegenden Infos zur Seifenblase nicht wahrgenommen oder überlesen oder schon wieder vergessen. Ich hätte gerne gewusst, woraus eine Seifenblase besteht* und warum es sie überhaupt gibt? Und ich hätte gerne die Verknüpfung von der Seifenblase zur Minimalfläche so erklärt bekommen, dass die Kinder auch vestehen, was da passiert und dass sie erkennen, warum sie da nun ein Modell des Münchner Olympiadachs in Seifenwasser tauchen, weil Seifenblasen ein tolles Modell zur Bestimmung von die Zeltdachkonstruktionen in der Architektur waren.
Natürlich haben beide Museen den Kindern viel Spaß gemacht, aus Kindersicht war keines der Museen besser oder schlechter als das andere. Wir waren vordergründig ja auch nicht da um irgendetwas zu lernen, sondern um uns die Zeit zu vertreiben und Neues zu sehen. Das hat in beiden Museen gut funktioniert! Falls ihr Euch selbst überzeugen wollt, ich habe sie oben im Beitrag verlinkt, die Seifenblasenausstellung im Kindermuseum ist noch bis 07. Juni 2015 geöffnet.
* Natürlich weiß ich, dass eine Seifenblase aus Seifenwasser besteht, aber interessant wird es ja genau da: was macht die Seife mit dem Wasser, damit eine Seifenblase entstehen kann? Und wieso geht eine Seifenblase so schnell kaputt? Wieso ist die Seifenblase eigentlich ein Kreis und kein Viereck?
Ganz in unserer Nähe in Manching, gibt es das kelten römer museum manching. Es ist in einem modernen Gebäude untergebracht, in dem römische und keltische Funde ausgestellt sind. Sowohl die Jungs als auch der Mann haben alle eine Audio Tour gemacht, dabei bekommt jeder ein eigenes Gerät mit Kopfhörern, an den jeweiligen Gegenständen wird ein Code eingescannt und dann die entsprechende Tonspur abgespielt. Diese Audioguides werden ja mittlerweile in vielen Museen eingesetzt und sind bestimmt bekannt. Hier war es so, dass es für Erwachsene und Kinder eigene Codes zum Scannen gab, so wurde die Information also altersgerecht aufbereitet wiedergegeben. Als meine Kinder wieder nach Hause kamen, sprudelten sie über ... alle möglichen Erzählungen aus dem Audio Guide wurden mir erzählt, der Gegenstand beschrieben. Wie cool, das gewesen sei, dass ich das unbedingt auch mal machen und überhaupt, sie da unbedingt noch einmal hingehen müssten. Auch noch Tage später gab es solche Beschreibungen: "Mama, da war so ein Dings und da hat der Mann gesagt, dass die Römer dieses und jenes damit gemacht haben. Cool oder?"
Dann waren wir alle gemeinsam im Kindermuseum München, das zur Zeit in einer Ausstellung die Seifenblasen thematisiert. Das Museum beschreibt sich mit "interaktiven Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Wissensgebieten, dabei werden Wissenschaft und Spiel, Kunst und Natur, Kultur und Technik immer wieder neu und ungewöhnlich verknüpft." Das Kindermuseum ist nicht besonders groß, es besteht aus 2 Räumen im Ober- und Untergeschoß, dort gab es unterschiedliche Möglichkeiten sich mit Seifenblasen zu befassen. Man konnte sich selbst in eine große Seifenblase stellen, Seifenblasen in unterschiedlichen Größen und mit Röhrchen Seifenblasengebilde herstellen. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß alles auszuprobieren und dann am Schluß in der Schaumfabrik ohne Eltern noch Schaum herzustellen. Obwohl die Aktionsflächen bei meinen Kindern supergut ankamen, war ich doch recht enttäuscht: neben den Aktionsflächen bestand die Ausstellung nämlich aus Infotafeln mit sehr trockenen Informationen zur Seifenblase.
Von einem Museum, das sich selbst die Verknüpfung der unterschiedlichen Gebiete auf die Fahnen schreibt, hätte ich irgendwie mehr erwartet. Ich habe mir in Vorbereitung auf diesen Eintrag den wirklich gut geschriebenen und sehr verständlichen Wiki-Artikel über Seifenblasen durchgelesen, denn auch ich hatte die grundlegenden Infos zur Seifenblase nicht wahrgenommen oder überlesen oder schon wieder vergessen. Ich hätte gerne gewusst, woraus eine Seifenblase besteht* und warum es sie überhaupt gibt? Und ich hätte gerne die Verknüpfung von der Seifenblase zur Minimalfläche so erklärt bekommen, dass die Kinder auch vestehen, was da passiert und dass sie erkennen, warum sie da nun ein Modell des Münchner Olympiadachs in Seifenwasser tauchen, weil Seifenblasen ein tolles Modell zur Bestimmung von die Zeltdachkonstruktionen in der Architektur waren.
Natürlich haben beide Museen den Kindern viel Spaß gemacht, aus Kindersicht war keines der Museen besser oder schlechter als das andere. Wir waren vordergründig ja auch nicht da um irgendetwas zu lernen, sondern um uns die Zeit zu vertreiben und Neues zu sehen. Das hat in beiden Museen gut funktioniert! Falls ihr Euch selbst überzeugen wollt, ich habe sie oben im Beitrag verlinkt, die Seifenblasenausstellung im Kindermuseum ist noch bis 07. Juni 2015 geöffnet.
* Natürlich weiß ich, dass eine Seifenblase aus Seifenwasser besteht, aber interessant wird es ja genau da: was macht die Seife mit dem Wasser, damit eine Seifenblase entstehen kann? Und wieso geht eine Seifenblase so schnell kaputt? Wieso ist die Seifenblase eigentlich ein Kreis und kein Viereck?
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