January 23, 2015

Project Life 2014: Wochen 42 - 45

Heute ist ja schon wieder Freitag! Also habe ich die nächsten 4 Wochen für Euch fotografiert. Mittlerweile benutze ich fast nur noch aus dem Studio Calico Kit, das ich Euch ja im letzten Post im Video gezeigt habe.


Irgendwo hatte ich es schon einmal geschrieben: ich könnte wohl ein komplettes Fotoalbum nur mit Himmelsbildern zusammenstellen. Ich liebe den blauen Himmel, die Wolken, den Sonnenauf- und den Sonnenuntergang. Damit ich die Fotos in dieser Woche irgendwo unterbekomme wurden sie einfach meine Wochenkarte.


Für dieses Event hatte ich noch ein paar Fotos mehr und so habe ich mal ein Mini-Booklet gemacht. Es lässt sich leider nur schwer herausziehen und dann durch den Aufkleber wieder hineinschieben. Beim nächsten Mal bin ich schlauer ...


Hier habe ich meinen Wochenrückblick in Telegrammform direkt in die Wochenkarte reingeschrieben. Viele der Fotos sprechen für sich selbst, darum hab ich auch einige Karten mit Text ohne Foto. Quasi.


Hier sieht man, dass ich wieder einen Einschub für den Mann gemacht habe. In dieser Woche ist er viel rumgekommen, das bedurfte etwas mehr Fotos und Text. Dummerweise hab ich ein Foto falsch zugeordnet, das ist in der Zwischenzeit durch eine Fillercard ersetzt worden.


Ich Woche 44 waren bei uns Herbstferien. Wir haben einiges unternommen: Augenarzt, Stadtbummel, Brillenkauf, Kino, Kürbisschnitzen, Baseball und Besuch ...


Nach Ferien brauche ich immer lange bis ich zurück in den Alltag finde und nach diesen hat es echt lange gedauert. Aber die 30daysofgrateful haben mich gut durch den November gebracht. Wobei ich den Januar noch viel, viel schlimmer finde als den November. Dieses Spread mit den gelben Farbakzenten gefällt mir außerordentlich gut, das schaue ich richtig gerne an. Ich finde, hier ist auch das Verhältnis von Karten zu Text zu Fotos sehr ausgewogen.

Das wars. 4 Wochen im Oktober/November 2014. Nächste Woche habe dann Novemberwochen zum Zeigen. Ein schönes Wochenende!

January 22, 2015

Studio Calico: Project Life Kit. Januar 2015.

Oh man ey. Premiere. Ich hab tatsächlich mein erstes Video gedreht und bei youtube hochgeladen. Diese winzigen, delikaten Scrapbooksachen kann man mit Fotos nicht so schön zeigen, wie man das mit einem Video hinbekommt. Außerdem kann man gleich (oder dann hinterher beim VoiceOver) kommentieren, wie einem das Teil gefällt und wofür man es wohl einsetzen möchte.



An eine englische Version habe ich mich noch nicht getraut, aber vielleicht ist es ja auch mal ganz schön und noch nicht so verbreitet, wenn es ein deutsches Haul- (oder Unboxing-) Video des Project Life Kits gibt. Falls es Euch gefällt, dürft ihr das gerne sagen! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich habe Lust auf mehr, vielleicht gibts das jetzt monatlich? Und vielleicht auch irgendwann als deutsche und englische Version ... mal gucken.

January 18, 2015

Wir 2 beide.


Eigentlich wollte ich nicht vom einen Hobby ins andere stürzen und sonst im Blog nicht viel erzählen. Aber so ein Blogeintrag der meinen Ansprüchen genügt, braucht Zeit, Muse und Inhalt. Also dürft ihr Euch heute mein 2. Layout anschauen. Das Foto entstand am letzten Urlaubstag auf Samsö. Und weil es mir sehr viel bedeutet, habe ich mich dazu entschlossen, ein großes Layout zu machen. Sicherlich ist es nicht ein perfektes Foto, wir beide schauen in die Sonne, die Gesichter haben wir entsprechend verzogen, aber da, in diesem Fotomoment hatte ich ein unbeschreiblich gutes Gefühl im Bauch.



Es fiel mir echt schwer mit dem farbigen Hintergrund zu arbeiten, den hatte ich mir aber ausgesucht. Also habe ich versucht, damit zu arbeiten. Ich glaube, ich muss/will mich mal an ein paar Sketches probieren, damit ich nicht immer dieselben Anordnungen wähle, es kommt dem ersten Layout schon sehr nahe. Das ist gar nicht so einfach ... trotzdem, für mich ist das ja alles noch neu und spannend. Ich lerne ganz viel und das macht Spaß!

January 15, 2015

Project Life 2014: Wochen 39 - 41


Da ich ja nun einen Blogplan habe, versuche ich meine fotografierten Wochen weiterhin freitags zu zeigen. Mal schauen, wann mir die Fotos ausgehen. In Woche 39 haben wir den Mann zum Flughafen gebracht. Weil das ein großes Ereignis war, habe ich hier wieder mit einem Insert gearbeitet.



Die meisten Karten stammen aus meinem Studio Calico Kit. Ich habe mit selbstgemachten Labeln aus Papier herumgespielt und dabei immer diesselben beiden Papiere genutzt um so die Verbindung herzustellen.


Ab Woche 40 versuche ich einen Slot für eine kurze Beschreibung + Foto aus Australien freizuhalten. Die Jungs skypen zum ersten Mal, wir gehen zum Herbstfest im Kindergarten und die Kinder shoppen in der Stadt. Diese Woche habe ich komplett mit einem Cut-Apart-Sheet und Labeln von elle's studio gestaltet.


Das Wochenende verbringen wir beim Kreativwochenende. Das war was: ich als Freizeitleitung mit allen drei Kindern alleine. Schon die Anfahrt verlief anders als geplant, für 423 km waren wir von 14-23 Uhr auf der Autobahn. Und dann hatte ich schon seit Wochen nichts mehr genäht. Aber es lief super, meine Jungs waren wirklich brav und ich habe (hoffentlich) alle gut beim Nähen unterstützt. Also habe ich hier eine komplette Doppelseite für die drei Tage verplant.


In Woche 41 habe ich versucht meine 12von12-Bilder zu integrieren, darüber habe ich dann ein Transparentpapier gelegt und den Text daraufgeschrieben. Ein Versuch wars wert, das Transparentpapier ist nicht dünn genug.


Da der Mann einige Fotos geschickt hatte, habe ich ein Insert verkleinert und rechts an der Lochung auf eine andere Hülle getackert. Somit hatte ich etwas mehr Platz für Text und Fotos. Außerdem habe ich hier den Witz aufgeschrieben, den ich mir in diesen Wochen mehrfach anhören musste.

January 12, 2015

12 von 12 im Januar 2015



Heute beginne ich meinen ersten "richtigen Arbeitstag", ich hab mir ja jetzt einen Plan gemacht, es gibt keinen Grund mehr rumzueiern.




Fünf Schritte über die Wiese, weil ein Umzugswagen im Weg steht und schon steh ich in Hundescheiße. Ich hasse das! Und sowas passiert immer nur mir! Zumindest fühlt es sich so an.




Spiegel putzen. Ich habe übrigens ne neue Brille, die hatte ich nur noch nicht gezeigt, weil ich den Mann damit überraschen wollte. Sie war Liebe auf den ersten Blick.




Zweites Frühstück. Dabei meinem neuen Hobby frönen. Youtube ist ja fast noch cooler als bloggen, ich hätte so Lust das mal selber auszuprobieren. Ist bestimmt spannend, ein Video so zu bearbeiten, dass man es dann auch angucken kann.




Der Älteste ist schon zuhause und macht Hausaufgaben. Und das passiert, wenn man Gegenstände fürs Foto aus dem Weg räumt.




Mittagessen: Semmelschmarrn.




Weihnachtsgeschenk entkleiden. Heute wird es eingeweiht.




Den Jüngsten vom Kindergarten abholen und dann gleich weiter zum Baseball. Warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin? Mein gesamter Tag ist entspannter, anstatt 4 Fahrten, habe ich nur 2 und selbst das Kind ist viel ausgeglichener.




Auf dem Heimweg den Sonnenuntergang bewundern.




Dinge, die ich am Vormittag begonnen hatte, zuende bringen: Wäsche aufhängen. Und diese Hose (mit ihren zwei Geschwistern) darf jetzt gehen, die ist schon mehr als Hochwasser.




Ich hab so Bock auf Eiersalat, dass ich den "mal eben noch schnell" mache, während die Kinder nach dem Training duschen.




Nach dem Abendbrot wollen es die Jungs aber wissen: wer ist stärker? Ein eindeutigeres Unentschieden gibt es nicht: der Rechtshänder siegt rechts, der Linkshänder links.


Danke, dass ihr vorbeischaut, bei Caro gibts noch mehr 12 von 12. Habt ihr eigentlich schon gesehen? Ich habe meinen Header mal wieder verändert, hab ich ja schon lange nicht mehr. Aber irgendwie ... war mir so danach.

January 10, 2015

Schreibzeit #1: Planlos oder voller Tatendrang?

Bine fragt in diesem Monat in der Schreibzeit, wie wir ins Jahr 2015 gestartet sind. Und meine Antwort läßt sich so zusammenfassen: "Ich bin voller Tatendrang, aber irgendwie noch total planlos." Mein Gehirn ist voller Ideen, Plänen und Zielen für das Jahr 2015, ich kann überhaupt nichts Sinnvolles tun, denn wenn ich meinen Kopf bewege, fällt irgendein wichtiges Teilchen runter und geht verloren. Nachdem ich also die vergangenen drei Tage damit verbracht hatte nichts zu tun, war der Leidensdruck gestern abend groß genug und ich habe endlich alles Gedanken zu Papier gebracht. Das Ergebnis möchte ich Euch nun vorstellen.

Ich habe es ja schon oft geschrieben, ohne Routinen und Strukturen funktioniere ich nicht. Eigentlich bräuchte ich für jeden Tag einen Ablaufplan mit detaillierter Auflistung der diversen Arbeitsschritte und dazu dann einen Aufseher, der darauf achtet, dass ich auch wirklich die Arbeit erledige, die ich gerade tun soll. Ich habe festgestellt, dass es mir mit Plänen tatsächlich leichter fällt, meine Pflichten abzuarbeiten. Also mache ich Listen, erstelle Putz- und Speisepläne und bin damit mehr oder weniger erfolgreich.

Im Sommer vergangenen Jahres wurde ich von Tina auf den Putzplan von Clean Mama aufmerksam gemacht und habe dann zwei Monate ganz intensiv nach diesem Plan geputzt. Tja, was soll ich sagen, es funktioniert ganz gut, wenn man sich an den Plan hält. Meine Problempunkte sind ganz klar, das tägliche Aufräumen und dass ich nicht jeden Tag irgendwas putzen will. Darum werde ich mir morgen noch Zeit dafür nehmen und den Plan auf meine Bedürfnisse anpassen, um dann am Montag den Alltag zu beginnen.

Im Herbst habe ich das Bullet Journaling für mich entdeckt. Endlich habe ich nur noch ein einziges Buch, in dem alle meine Listen, Pläne und Ideen auf ganz einfache und übersichtliche Weise gebündelt sind. Keine endlose Zettelwirtschaft mehr ... für mich ist das momentan das ideale System. Solange ich dann auch das umsetze, was ich mir für den Tag vorgenommen habe.

Was bisher noch nicht so gut funktioniert, ist die Sache mit dem Essen. Klar könnte ich einen Speiseplan machen, das habe ich auch oft vor, aber dann fällt mir nicht ein, was ich darauf schreiben soll oder es sind immer wieder dieselben langweiligen 5 Essen. Also steht ganz oft einfach nichts auf dem Plan und das stresst mich dann, weil die Zeit bis zum Mittagessen immer näher rückt und ich trotzdem noch nicht weiß, was ich an diesem Tag kochen soll. Aber auch das wird sich sicherlich bekämpfen lassen, ich habe auch schon einen Plan wie ich dieses Problem angehe: ich muss endlich mal meine Rezepte sortieren. An dieser Stelle lache ich hysterisch. Aber noch ist das Jahr frisch und ich bin zuversichtlich!

Ebenso zuversichtlich bin ich, wenn ich mein virtuelles Problemkind - den Blog - betrachte, ich habe endlich wieder Muse ihn mit Leben zu füllen. Warum nicht auch mit einem Plan? Vielleicht schaffe ich es ja so! Es gäbe ja nun, in Anbetracht unseres nahenden Umzuges sicherlich einiges, worüber ich erzählen könnte.

Merkt ihr schon, worauf mein Problem hinausläuft? Ich habe schon die passenden Strukturen für viele Bereiche meines Alltags gefunden. Ich habe Pläne, eigentlich schon ziemlich ausgereifte Pläne, vielleicht sogar bessere Pläne als in den Jahren zuvor. Bisher bin ich immer daran gescheitert, aus der anfänglichen Euphorie, Gewohnheiten auszubilden, vielleicht ist es auch keine so gute Idee, alle Pläne auf einmal perfekt umsetzen zu wollen. Für all die Tage, in denen mein Schweinehund sehr groß, die Euphorie winzig klein und die Gewohnheit noch nicht vorhanden ist, habe ich mein kleines Wort DO in der Hinterhand. Wenn ich es schaffe, nicht mehr nur zu planen und zu wollen, sondern endlich auch einmal zu tun, dann wird mein Jahr 2015 ziemlich erfolgreich. Drückt mir die Daumen!


Ich habe vor, Euch meine ganzen Pläne und mein Wort (one little word) später noch näher vorzustellen.

January 7, 2015

Mein allererstes Scrapbooking Layout.


War ja klar, dass das passiert, oder? In den vergangenen Monaten habe ich so viele Processvideos auf youtube angeschaut. Zu Beginn noch aus reinem Zeitvertreib, dann aber doch mit immer größerem Interesse. Irgendwie lernt man beim Zuschauen ja doch ein wenig ... dann stellte ich das Urlaubsalbum zusammen und hatte viele Fotos, die mir richtig gut gefielen, die es aber aus irgendeinem Grund nicht ins Album geschafft haben. Oder Fotos, bei denen ich dachte, dass ich dazu gerne etwas mehr erzählen möchte.

Gestern abend war dann also der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich hingesetzt habe und mir sagte: "Jetzt oder nie!" Und alle Zweifel, ob ich das überhaupt kann beiseite gewischt habe. Jup. Ich glaube, das ist mir richtig gut gelungen. Und vor allem hat es riesigen Spaß gemacht ...

January 5, 2015

was war. was wird.

Ich hatte mir in den vergangenen Tagen überlegt, einen großen Blogpost zu schreiben. Aber irgendwie hab ich keine Lust ausschweifend zu erzählen. Ich mach es kurz:

  • 2014 war das Jahr, in dem wir in in den Osterferien, am ersten Maiwochenende und in den Pfingstferien unterwegs waren und tolle Sachen erlebt haben.
  • 2014 war auch das Jahr, in dem ich nach jeder Reise nur schwer wieder im Alltag ankam und ganz besonders nach diesem ständigen OnOff.
  • 2014 war das Jahr, in dem wir Anfang des Jahres beschlossen im Großraum München seßhaft zu werden.
  • 2014 war auch das Jahr, in dem wir unsere Pläne mitten im Jahr über den Haufen warfen.
  • 2014 war das Jahr, in dem wir den Mann für 2,5 Monate nach Australien schickten, damit er für den Lebenslauf etwas Auslandserfahrung sammeln konnte.
  • 2014 war auch das Jahr, in dem wir feststellen musste, dass 2,5 Monate ne verdammt lange Zeit ist.
  • 2014 war das Jahr, in dem ich plötzlich keine Lust mehr hatte zu nähen.
  • 2014 war auch das Jahr, in dem ich die Konsequenz daraus gezogen habe und mein Gewerbe abgemeldet habe.
  • 2014 war das Jahr, in dem für den Jüngsten das letzte Kindergartenjahr begonnen hat.
  • 2014 war auch das Jahr, in dem ein Übertrittszeugnis nach der 4. Klasse plötzlich keine Rolle mehr spielt.
  • 2014 war das erste Jahr, an dem wir zu Weihnachten Familienbesuch empfingen und es war wirklich wunderschön!

Ja, genau so ist das. Für uns alle, war 2014 das Jahr der großen Entscheidungen. Was wird also 2015? Nach großen Entscheidungen, kommen häufig große Veränderungen.

Und genauso wird es hier auch sein. Wir werden das Abenteuer wagen und ins Ausland, genauer gesagt nach Kalifornien, gehen. Zunächst erstmal für einen Zeitraum von etwa 5 Jahren und dann schauen wir weiter. Es wird also spannend werden. Und das fühlt sich verdammt gut an.

December 29, 2014

Das beste Weihnachtsgeschenk? Rotz 'n' Roll Radio


Kurz vor Weihnachten hat mir der Große ein Video bei youtube gezeigt, das allen drei Jungs ausgesprochen gut gefiel (und immer noch gefällt). Mittlerweile ist es schon Tradition, dass es hier zu Weihnachten für jeden etwas Neues zu Hören gibt (ich bin audible-Kundin und da kostet ein Kinderhörbuch meist nur 4,95 Euro) und da mir für den Großen noch eine gute Idee fehlte, hab ich die CD "Rotz 'n' Roll Radio" von Kai Lüftner und der Klabauterband gekauft.

Am 25. Dezember hab ich die CD auf den ipod überspielt und am 28. Dezember konnten die Jungs schon drei Songs auswendig mitsingen. Na, wenn das nicht für die Musik von Kai Lüftner spricht?! Schaut Euch einfach das Video an ... also da muss ich eigentlich nix mehr dazu schreiben.

December 16, 2014

Was war Project Life nochmal? Und wie geht das?

Ich habe Euch hier ja schon einige Fotos aus meinem im Sommer gestarteten Project Life Album gezeigt. Zur Zeit arbeite ich gerade am November, ich hänge etwas hinterher, weil ich ja unser Urlaubsalbum vor Weihnachten fertig haben wollte. Ich bin heute bei facebook gefragt worden, wie das eigentlich genau geht. Und darum dachte ich mir, ich schreibs einfach hier, vielleicht interessiert es ja noch ein paar Leute mehr.

Was ist Project Life?
Project Life ist eine Form von Scrapbooking. Es ist auch eine Form der Dokumentation des Lebens. Das kann man nun auffassen und gestalten wie man es möchte: man kann jede Woche eine Doppelseite gestalten oder man dokumentiert nur die "wichtigen Ereignisse" oder man hält die Reisen fest oder es gibt eine Doppelseite pro Monat. Man knipst jeden Tag ein Foto oder auch nicht. Eigentlich gibt es für Project Life keine Regeln. Die Idee der "Erfinderin" Becky Higgins ist es, Fotos ganz einfach in ein Fotoalbum zu bringen: ohne zu kleben, zu schneiden und Stunden damit zu verbringen, sondern schnell ein vorzeigbares Ergebnis zu haben. Viele Leute (ich auch) nehmen es ziemlich wörtlich und dokumentieren tatsächlich den Alltag und gestalten eine wöchentliche Doppelseite.

Was braucht man dazu?
In der Grundversion benötigt man ein 12x12" Album, Hüllen (sogenannte Page Protectors), Karten und Fotos. Die Alben gibt es von verschiedenen Anbietern, genauso wie die Hüllen und die Karten. Wer es sich ganz einfach machen möchte, kauft einen sogenannten Core Kit, darin enthalten sind Karten, die farblich und stilistisch zusammenpassen und für ein gesamtes Album reichen.

Und wie lege ich los?
Ich habe in meinem Sommerurlaub viel Zeit damit verbracht, Blogs zu durchforsten und alle möglichen Erfahrungsberichte zum Thema zu lesen. Ein paar Blogs habe ich mittlerweile abonniert, weil ich dort in jedem Beitrag irgendwie immer was Neues, Interessantes lese. Hier meine Tipps:


Oben das aktuelle Album von 2014 das schon ziemlich voll ist, unten das neue Album für 2015.

Meine Erfahrung mit den diversen Produkten:
Ich geh es einfach der Reihe nach durch: ich habe mir ein normales Album von Becky Higgins gekauft, das ich jetzt seit September in Benutzung habe. Es sieht toll aus, hat aber schon einige Macken, ich werde im nächsten Jahr ein Album von WRMKs ausprobieren.


Design A Hüllen im BigPack unten Design G und Design F zum Ausprobieren.

Bei den Hüllen habe ich erst ein gemischtes BigPack (Design A und D) gekauft und kam mit den verschiedenen Hüllendesigns nicht zurecht. Jetzt nutze ich also erstmal Design A, so muss ich nicht viel darüber nachdenken, wie meine Fotos sein müssen. Ich versuche 2015 etwas mehr Abwechslung reinzubringen, aber nicht auf Zwang, wenn es eben passt, wenn nicht: bunt sind meine Seiten sowieso.


Hier bewahre ich meine Karten nach Farben sortiert auf, das ist die Box, in der der CoreKit verpackt ist.

Ich habe mir auch zwei Core Kits gekauft, aber schnell festgestellt, dass mich diese Karten nicht glücklich machen. Vielleicht habe ich mir zu knallige Farben gekauft (Jade und Honey - über die google Bildersuche wird man da schnell fündig), ich habe mittlerweile über die Hälfte der Karten weiterverkauft und würde für den Anfang tatsächlich Samplercards empfehlen. Es gibt auch ganz viele kostenlose Karten zum Download, da muss man einfach suchen.


Das aktuelle Project Life Kit "Park Ave." für den Dezember von Studio Calico.

Worüber ich aber sehr glücklich bin, ist mein Abonnement des ProjectLife Kits bei StudioCalico, dort bekommt man jeden Monat eine Auswahl an Karten und Verzierungen geschickt, die Karten passen gut zu mir und auch gut zusammen, sie sind meistens recht zurückhaltend und irgendwie ist es jedes Mal ein klein wenig wie Geburtstag, wenn das Päckchen kommt. Verzierungen sind hier auch gerne gesehen, denn so kann ich meine Kreativität schön ausleben.

Für mich auch noch ganz wichtig: ein Kalender, in dem ich aufschreibe, was an diesem Tag passiert ist, welche Stimmungen herrschten, wie es mir geht. Also quasi ein Tagebuch und das tut wirklich sehr gut: dieses Reflektieren, Erkennen und Versöhnen mit dem Leben. In diesem Kalender plane ich auch grob meine Wochenspreads, wenn ich die Fotos der Woche in meinem iphoto sortiere. Da kann ich grob abschätzen, wieviele und welche Fotos ich wo platzieren möchte.

Mehr Utensilien -außer Schere, Stift, evtl doch Kleber- braucht man eigentlich nicht. Falls ihr gerne wissen wollt, wie so ein "Workflow" bei mir aussieht, kann ich das gerne im neuen Jahr einmal für Euch dokumentieren.

December 15, 2014

Project Life 2014: Wochen 22.23, 24, 25.26


Tadaa. Ich habe gerade Lust zu Bloggen und darum hab ich die Gunst der Stunde genutzt und ein paar Project Life Spreads bearbeitet und hochgeladen. Wie ihr sehen könnt, halte ich mich nicht exakt an die Wocheneinteilung bzw. fasse zwei Wochen in einer Doppelseite (Spread) zusammen. Ich will mich ja nicht mit irgendwelchen Regeln knebeln, sondern sie nur dann nutzen, wenn sie mir auch wirklich etwas bringen.
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Ich hab hier Karten aus dem Honey Core Kit genommen und sie mit Papieren kombiniert, die ich mir passend zurecht geschnitten habe. Zu den Fotos gibt es gar nicht viel zu erzählen, sie reden ja quasi für sich selbst.


Auch hier bin ich aus dem Wochenrhythmus ausgebrochen, es erschien mir irgendwie widersinnig unseren Urlaub nicht an einem Stück in einem Spread zu verarbeiten. Natürlich war mir klar: ein normales Spread ist zu klein, ich brauche sicherlich ein Insert. Genauso habe ich es auch gemacht.



Die Karten sind fast alle zurechtgeschnittene Papiere aus dem 6x6 Paperpad Wanderlust von Studio Calico. Ich liebe ja türkis und grün und dazu noch das Thema der Papiere. Passt zum Meer. Natürlich habe ich in der Woche, die wir unterwegs waren wesentlich mehr Fotos gemacht, aber ich habe mit meiner Auswahl doch alles zum Ausdruck gebracht, was mir wichtig ist und an was ich mich erinnern möchte. Mir geht es nicht unbedingt darum, haargenau und chronologisch korrekt erzählen zu können, was wir gemacht haben, sondern viel mehr darum, wie schön es war, wie sehr sich alle gefreut haben, dass Micha doch dabei war, wie super das Wetter war, dass die Jungs immer im Wasser waren, obwohl es noch so schrecklich kalt war. Dass es bei Einchen auf dem Kohlenhof idyllisch war, Willi und die Jungs sofort gut miteinander klar kamen. Dass sich die Jungs vormittags stundenlang mit Rätselblöcken und Spielen selbst beschäftigt haben, dass ich (ich wollte gerade wir schreiben, aber nun ja) unendlich viel Geld bei mira im Laden gelassen habe und wir irgendwie enttäuscht von Karls Erlebnisdorf waren. Ich will mich daran erinnern, dass der neue Neffe so wahnsinnig klein und süß war und dass der Besuch in Berlin ganz anders, aber doch irgendwie toll war. Und ich glaube, das alles können meine Jungs in ein paar Jahren (oder auch jetzt schon) da rauslesen. Und genau darum gehts ...


Im Anschluß dann noch zwei zusammengefasste Wochen. Die restliche Ferienwoche bestand aus Minigolf, dem Ranschrauben, der in Berlin gekauften Hamburgerklingel, aus Dingen die man lieber verdrängt, wie zum Beispiel dem nachgeschickten vergessenen Schlüssel und auch aus ganz viel leckerem Essen. Und wie man sieht: aus ganz viel Alltag. Ja, ich will den Alltag festhalten, weil ich weiß, dass unser Alltag im nächsten Spätsommer ganz anders aussehen wird. Es wird bestimmt total spanndend, das dann so "schwarz auf weiß" gegenüberstellen zu können. Außerdem möchte ich meinen Söhnen etwas zum Festhalten schaffen, ganz handfeste Erinnerungen an ihr Leben hier.

December 4, 2014

Postkarten - Geschichten dazu.


Karte Nr. 1 ist bereits bei Lina angekommen, sie hat die Karte zum Anlaß genommen, ihre Blogger-Schätze zu zeigen. Von Karte Nr. 2 habe ich noch keine Rückmeldung, allerdings landen meine Karten bisher immer nach der Leerungszeit im Briefkasten. Kann also sein, dass sie noch gar nicht angekommen ist. Karte Nr. 3 war zwischenzeitlich verschollen, nachdem ich die Adresse erfragt und eine Postkarte angekündigt hatte, war ja klar, dass sie wieder auftaucht, nachdem eine zweite Karte geschrieben war. Und dann habe ich selbst auch eine Überraschungskarte erhalten: Lieben Dank, Fräulein Rucksack, ich hab mich sehr gefreut! Karte Nr. 4 habe ich dann heute nachmittag geschrieben und mit Nr. 3 (nach der Leerungszeit) in den Kasten geworfen.

Eigentlich empfinde ich sone fixen Ideen oft nach kurzer Zeit als Pflicht/Zwang, aber ehrlich gesagt, das hier macht mir total viel Spaß! Ich habe richtig Lust und freue mich jeden Morgen auf das nächste Los. Und auch die Texte auf der Karte kommen noch flüssig aus dem Stift. Vielleicht höre ich ja doch nicht nach 30 Karten auf ... (sagt sich nach 13,3% so einfach).

December 3, 2014

Dankeschön!


Das war heute eine Überraschung als hier ein Paket von amazon für mich ankam. Und ich hab nicht schlecht gestaunt als ein Adventskalender zum Vorschein kam. Und noch erstaunter war ich als sich herausstellte, dass weder der Mann noch die anderen üblichen Verdächtigen etwas mit diesem Überraschungsgeschenk zu tun haben.

Dann habe ich lange gerätselt und überlegt, ob es wirklich wichtig für mich ist, dass ich weiß, wer mir dieses unerwartete Geschenk gemacht hat. Denn ich freue mich von ganzem Herzen und die Freude ist ja eigentlich total unabhängig vom Schenker!

Gerade als ich meinen Frieden mit dem Unwissen gemacht hatte und dann hier diesen Post schreiben wollte um dem unbekannten Spender bzw. der unbekannten Spenderin zu danken, da hab ich es doch noch herausgefunden. Liebe Tina - die Überraschung ist Dir gelungen und die Freude riesengroß!

December 1, 2014

Neuer Monat. Neues Projekt.


Bevor ich den Post wieder lange vor mir herschiebe: mein 30 days of grateful Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und mir fiel gleich ein neues Projekt ein. Ich habe so viele Freunde/Bekannte, denen ich schon ewig einmal eine Karte, ein Lebenszeichen schicken wollte, da dachte ich mir:

Wenn ich jeden Tag eine Karte schreibe und das einen ganzen Monat lang, dann kann ich jeden Tag jemandem eine kleine Freude machen.


Und genau das mache ich jetzt. Im Dezember. In der Weihnachtszeit. Egal. Eine "poplige Karte pro Tag" ist schnell geschrieben. Ich habe mir heute Lose gebastelt und bin mein Adressbuch durchgegangen und meine Freundeliste bei Facebook. Und auf jeden Zettel hab ich einen Namen geschrieben. Bei manchen wird es schwer werden, denn von einigen Leuten habe ich keine Adresse.


49 Zettelchen habe ich. Ich möchte aber nur 30 Karten schreiben. Also werde ich dieses Projekt im Frühling noch einmal wiederholen. Und mit neuen Zettelchen aufstocken. (So mein Plan). Drückt mir die Daumen, dass es funktioniert. Ich werde meine "Reise" bei instagram mit dem Hashtag #30postcardsproject dokumentieren, dort könnt ihr gerne schauen, wie es läuft! Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ich den ein oder anderen mit meiner Idee angesteckt habe!

November 25, 2014

30 days of grateful - Day 25


Day 25: I am grateful for having such a loving and caring family.

Tag 25: Ich bin dankbar Teil dieser wunderbaren Familie zu sein! Es ist wunderbar, dass es Euch gibt.

*In dieser Familie gibt es mittlerweile schon 30 Füße!

November 24, 2014

30 days of grateful - Day 24


Day 24: I am grateful for the sun. Especially in November it feels as if I was solely fuelled by the sun.

Tag 24: Ich bin dankbar für die Sonne. Gerade im November fühlt es sich manchmal an als würde ich nur mit Sonnenschein so richtig gut funktionieren.

November 23, 2014

30 days of grateful - Day 23


Day 23: I am grateful for lazy Sundays.

Tag 23: Ich bin dankbar für Gammelsonntage.

November 22, 2014

30 days of grateful - Day 22


Day 22: I am grateful for imagination.

Tag 22: Ich bin dankbar für Phantasie.

November 21, 2014

30 days of grateful - Day 21


Day 21: I am grateful for being healthy and having access to modern medicine.

Tag 21: Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und Zugang zu moderner Medizin habe.