November 7, 2012
Verlosung.
Ganz in meiner Nähe wohnt Sylvia von MIZZIE'S. Weil sie keinen Blog hat, hab ich sie vor einer Weile gefragt, ob sie meinen nicht mal als Plattform nutzen möchte. So hat sie mir ein paar Rollen zur Verfügung gestellt, die ich an Euch verschenken darf. Ich hab mir mal eher "untypische Designs" ausgesucht und bin verzückt: eines schöner als das andere!
Um eine dieser Rollen zu gewinnen, brauchst Du nur einen Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen und mir sagen, welche Dir am besten gefällt! Der Lostopf wird am 13.11.2012 um Mitternacht geschlossen. Viel Erfolg!
Lichterglanz.
Immer wieder stelle ich fest, wie entspannt das Leben ist, wenn die Kinder größer werden. Wir hatten ein wunderschönes Martinsfest im Wald! Das Erste. Morgen feiert dann die Gruppe des anderen Kindes.
October 24, 2012
Buchtipp: Das Lächeln der Frauen
Das Lächeln der Frauen: Roman
Disclaimer: Der Link zu Amazon ist ein Affiliate Link!
October 22, 2012
Schlampermapperl zum Kindergeburtstag
Ich gelobe:
Niemals wieder werde ich das Kaufen von Reißverschlüssen bis zur letzten Sekunde aufschieben.
Niemals wieder komme ich auf die dumme Idee Geburtstagsgeschenke für zwei Kindergeburtstage am selben Tag direkt am Abend zuvor zu nähen.
Und niemals wieder nähe ich das zuerst benötigte Geschenk zuletzt!
Merke:
Im Herbst, Winter und Frühling (also eigentlich fast immer) ist es morgens zu dunkel um Fotos zu knipsen.
Wenn Du Schlampermapperl nähst, dann näh doch gleich eins für den Schenker mit.
Schnitt: eigener
Stoff: Jeans, beschichtete Baumwolle via Görlitzer Stofflädchen
Schnickeldi: Aufnäher via nähwahna, kunterbunt-design, Webband via farbenmix
October 21, 2012
Kissenparade
Ja! Wir haben endlich einen neuen Sofabezug. In: WEISS! Das ist mir egahal, ob das mit Kindern unpraktisch ist! Ich fühl mich so viel wohler! Und außerdem gibts Oxi-Äktschn und Gallseife und 90°C-Wäsche.
Seit der rote Sofabezug weg ist, wächst die Kuschelecke: ich hab ja schon zwei UFO-Kissen gezeigt. Das Kissen oben ist ein einfacher Hotelverschluß mit Blumenappli und Paspel. Hach, Paspel ist ein tolles Spielzeug!
Fürs Eulenkissen hab ich mir viele Ideen geholt, weil irgendwie keines meinen Vorstellungen entsprach. Beim einen waren die Ohren zu spitz, die Eule überhaupt zu klein. Oder sie hatte keine Flügel oder war zu rund. Diese Eule ist selbstgebastelt und besonders, ...
... weil sie eine Kissenhülle ist und ein 35x35 Kissen in ihrem Körper Platz findet. Das tolle Patchworkkissen hab ich übrigens bei Anja gekauft!
Schnitt: selbstgastelt, nach intensiver Schnittmusterrecherche im Internet
Stoff: alles aus dem Fundus
October 18, 2012
Jerseykleid zum Wohlfühlen
Manchmal da flattern mir Aufträge ins Haus, die sind eigentlich total einfach. Aber ihr kennt mich ja, ich bin brutal kritisch und deshalb dann auch nicht immer mit allen vorgefertigten Lösungen zufrieden. Ein Jerseykleid mit langen Armen sollte es sein, bitte ohne Puffärmel und ohne Nachthemdlook. Nu jaaa. Ach.
Dann hab ich gebastelt und heraus kam das. Ich stellte fest: die Weite der Ärmel und die untere Raffung am Arm machen ein Kleid schnell zum Nachthemd. Und das Hellblau gibt den Rest. Nu egal, es geht ja auch um die Schulterbreite.
Das zweite Kleid mit schmalen Schultern und schmalen Ärmeln und anderer Bündchenlösung. Beide wurden anprobiert und dann der Schnitt des zweiten Kleides mit Blumenapplikation bestellt.
Das Kleid gefiel dann so gut, dass es direkt am Kind bleiben durfte. Hach, da mach ich mir doch die Vorarbeit gerne! Das erste Kleid wird nochmal im Atelier überarbeitet werden, danach wird es das Ankerkleid und das Herzlkleid in meinem dawanda-Shop geben.
Der Versuch den Zweitklässler zum Modeln zu bewegen scheiterte übrigens kläglich, darum müsst ihr mir einfach glauben, wenn ich Euch versichere, dass die Kleider nur am Bügel so lustlos rumhängen.
Schnitt: selbstgebastelt, Grundlage: Amelie via farbenmix
Stoff: Ringel (Fundus), Pü-Jerseys via Görlitzer Stofflädchen
Dann hab ich gebastelt und heraus kam das. Ich stellte fest: die Weite der Ärmel und die untere Raffung am Arm machen ein Kleid schnell zum Nachthemd. Und das Hellblau gibt den Rest. Nu egal, es geht ja auch um die Schulterbreite.
Das zweite Kleid mit schmalen Schultern und schmalen Ärmeln und anderer Bündchenlösung. Beide wurden anprobiert und dann der Schnitt des zweiten Kleides mit Blumenapplikation bestellt.
Das Kleid gefiel dann so gut, dass es direkt am Kind bleiben durfte. Hach, da mach ich mir doch die Vorarbeit gerne! Das erste Kleid wird nochmal im Atelier überarbeitet werden, danach wird es das Ankerkleid und das Herzlkleid in meinem dawanda-Shop geben.
Der Versuch den Zweitklässler zum Modeln zu bewegen scheiterte übrigens kläglich, darum müsst ihr mir einfach glauben, wenn ich Euch versichere, dass die Kleider nur am Bügel so lustlos rumhängen.
Schnitt: selbstgebastelt, Grundlage: Amelie via farbenmix
Stoff: Ringel (Fundus), Pü-Jerseys via Görlitzer Stofflädchen
October 17, 2012
Entdecker?
Weil meine Jungs so gerne entdecken, bin ich seit heute mit meinem dawanda-Shop beim Entdecker-Rabatt dabei!
October 16, 2012
Sternenweste - Windy Days
Ich hab so viel "Zeugs" zum Bloggen. Irgendwie ist aber immer dann, wenn ich mal Zeit zum Schreiben hätte, einfach die Muse weg. Drum hab ich jetzt erstmal alle Fotos gesichtet und fange mit einem Lieblingsteil an: die Sternenweste. Schnittvorlage ist WindyDays aus der Ottobre 3/2012. Ich hab sie meinen bzw. den Bedürfnissen des Sohnes angepasst und einfach einen RV hintergesetzt, außerdem die komplette Weste mit Jerseystreifen eingefasst. War gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Jetzt will der Mittlere auch noch eine ...
Wart ihr schon mal bei einem Baseballspiel? Langweilig? Na, vielleicht die Spiele der Großen, wenn nicht wirklich was passiert, aber wenn man mal verstanden hat, worum es geht und wenn die eigenen Kinder mitspielen ist das gleich ganz anders! Versprochen. Außerdem kann man ja am Verkaufsstand Kuchen, HotDogs, Hämbörger und lauter Süßkram kaufen, da wird auch dem kleinen Bruder nicht langweilig. Und wenn man dann lange auf den HotDog gewartet hat, kann man genußvoll zubeißen.
Der Pulli drunter ist übrigens der erste selbstgenähte Pulli ever und von 2008.
Schnitt: WindyDays Nr. 22, Ottobre 3/2012
Stoff: Fleece und Bündchen aus dem Fundus, Blockstreifen von Swafing via Görlitzer Stofflädchen
October 14, 2012
Stoffmarkt in Freising
Ja. Wenn man schon ein Heimspiel hat und morgens nur den Berg runterollen muss um zum Stoffmarkt zu kommen, dann braucht man auch nicht unbedingt aussagefähige Fotos. Ich hab den Tag so richtig genossen: erst genüßlich geshoppt, dann Blogger getroffen und zum Abschluß nochmal übern Markt geschlendert.
Wirklich nette Leute hab ich getroffen, danke Nette, dass Du ein Bloggertreffen organisiert hast. Ich hab meiner Leseliste schon ein paar (für mich) neue Blogs hinzugefügt. Irgendwie ist es doch schön, einem virtuellen Gegenüber endlich einen realen Menschen zuzuordnen. Das ist immer wieder überraschend, wie sehr die Vorstellung von der Wirklichkeit abweicht. Und drum passieren dann solche Dinge, dass man nebeneinander steht, dieselben Stoffe kauft, ein nettes Gespräch über den gleichen Geschmack führt und erst hinterher feststellt, dass man bei FB täglich miteinander in einer Gruppe kommuniziert.
Tja, meine Beute ist dem Budget angemessen recht klein ausgefallen. Die obere Reihe sind Jerseys für mich. 2 Coupons (links), die ich nun nach ausdrücklicher Empfehlung von Andrea einmal ausprobieren möchte. Die beiden Jerseys rechts sind Stenzos. Vorne viele Reißverschlüsse, bunte Schrägbänder und Baumwolle für div. Projekte. Sprich: Lustkäufe. Der weiße mit dem pink-grünen Muster ist für ein Taufkleid gedacht, dazu hab ich gleich passende Bänder gekauft. Es gab noch einige Stöffchen, die ganz laut meinen Namen gerufen haben, aber ich hab das Gebrüll ignoriert. Wenn sie wirklich zu mir wollen, sind sie im Frühjahr immer noch da.
October 10, 2012
Karlotta
Das ist mein Designbeispiel für Karlotta. Karlotta ist das neue Ebook von Smila's World, ein raffiniertes "Tascherl" und im Ebook in zwei Größen enthalten. Ich habe hier die größere Variante genäht. Karlotta ging mir recht schnell von der Hand, die Auswahl der Stoffe war da bedeutend schwieriger. Ganz am Schluß hab ich dann festgestellt, dass der einzige sofort verfügbare Reißverschluß lilafarben und doppelt so lang als benötigt ist.
Nun ja, ich wollte ein Erfolgserlebnis ... ab und zu bin ich selbst erstaunt, wie gut Dinge miteinander harmonieren, die im ersten Moment nicht wirklich die erste Wahl wären. Um den Kontrast zu betonen hab ich dann mit einem grünen Garn abgesteppt. Das hätte ich nicht tun sollen, denn meine Maschine hatte an den Stellen mit vielen Lagen Stoff doch gut zu kämpfen und ordentlich ist es nicht.
Cool find ich ja, dass zufällig die mittleren beiden Streifen an zwei Blümchen genau zusammenpassen. Ich klopf mir mal selbst auf die Schulter ...
October 4, 2012
Rezept: Pizzaschnecken
Heute war Herbstfest im Kindergarten. Und die Mutter, die alles immer auf den letzten Drücker macht, hat nun endlich ihren Fingerfood-Buffetbeitrag gefunden: Pizzaschnecken. Die können sehr gesund sein, müssen sie aber nicht - je nach Ambition der Köche.
Grundzutaten
Pizzateig (gesund: selbst gemacht, schnell: Kühlregal)
Tomatenmark
Schinken (ich habe Schinkenwürfel und gekochten Schinken drauf)
geriebener Käse
Gourmetbelag
Pilze
Paprika
Karotten
Zucchini
Oliven
Hach ja, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe jetzt erstmal ganz schnöde die Grundzutaten draufgepackt. Schließlich möchte ich die Kinder nicht überfordern und dann auf den Schnecken sitzen bleiben. Mein perfider Plan: Erst mal mit garantiert "eßbaren" Zutaten anlocken und dann später mal klein gehackte Pilze und Paprika, geraspelte Karotten und Zucchini unterjubeln. Sicherlich nicht alles auf einmal, aber immer mal wieder was anderes.
Da das Tomatenmark konzentriert und gesalzen ist, braucht es keine weiteren Gewürze. Eine kleine Dose Tomatenmark reicht für einen Pizzateig aus dem Kühlregal. Also: Tomatenmark aufstreichen, Belag verteilen, Käse drüberstreuen, aufrollen, schneiden, backen (bei 225° C etwa 10-15 Minuten). Fertig. Guten Appetit!
October 3, 2012
MMM - Wickelrock reloaded
Dieser Wickelrock fristet in meinem Schrank ein merwürdiges Dasein. Nie ist er meine erste Wahl und wenn ich ihn dann einmal trage, finde ich ihn gut. Er gefällt mir, er passt zu mir. Aber erste Wahl isser trotzdem nie. Hmpf.
Auch zu dieser grünen Hose ist er nicht die erste Wahl, eigentlich hab ich die Hose nur für dieses Kleid gekauft. Wenn ich mich in der Kombi dann vor dem Spiegel sehe, sehe ich ein völlig unvorteilhaftes Outfit. Sämtlich "Fehlstellen" werden zusätzlich betont.
Nun war das Kleid verschwitzt, die Hose aber noch tragbar und eine weitere Kombi musste her. Ach, der Wickelrock, stimmt ja. Ganz ehrlich: diese Kombi gefällt mir VIEL BESSER als die Version mit Rosenkleid.
Schnitt und Stoff: weiß nimma (doch, der Schnitt nennt sich "Wickeldings" und ist von Tinimi)
MeMadeMittwoch: Im neuen MeMadeMittwoch Blog finden sich jeden Mittwoch wieder die Teilnehmer. Vielen Dank fürs Organisieren und Moderieren!
September 26, 2012
MMM - FrauEmma, die Zweite.
Meine zweite FrauEmma (hier ist die erste FrauEmma) entstand in einer Nacht- und Nebelaktion ... ich hatte die Eingebung, dass dieser Schnitt und der schöne gretelies-Jersey doch eigentlich ganz gut zusammenpassen und wollte dann unbedingt sofort schauen, ob ich recht habe.
Allerdings habe ich beim Ausschnitt Bündchen verwendet. Ich hatte bei meiner ersten FrauEmma, die Ausschnittweite ausgemessen und dann das Bündchen in dieser Länge (- 20%) zugeschnitten. So hab ich einen sehr ähnlichen Ausschnitt. Und trotzdem ist irgendwas anders, aber was?
Die Farbe und das Muster sind es nicht, beides passt zu mir. Der Ausschnitt ist von der Größe perfekt. Ich fühle mich total ... hm ... wie beschreibe ich das ... aufgeplustert. Genau, das ist es. Ich fühle mich aufgeplustert. Ja, es ist mir bewusst, dass das Shirt im Hüftbereich aufträgt, aber auch das ist es nicht. Denn auch beim ersten Shirt hab ich unten ein Bündchen angesetzt. Mit Strickjacke drüber fühl ich mich übrigens wohler ...
Schnitt: FrauEmma via schnittreif
Stoff: Folklore Herzen (Design: gretelies) via emmeline-design
MeMadeMittwoch: Im neuen MeMadeMittwoch Blog finden sich jeden Mittwoch wieder die Teilnehmer. Vielen Dank fürs Organisieren und Moderieren!
September 20, 2012
Auftragsshirts, mal wieder.
Diese Shirts sind noch über den Sommer entstanden. Meistens gab/gibt es ein kleineres oder größeres Pendant, das so gut gefiel, dass ich ein ähnliches Shirt in der passenden Größe genäht habe.
Und diese Shirt wurde als passendes Oberteil zu dieser Hose (die Pinke da, mit dem türkisfarbenen Bund) bestellt. Die Mutter des Babys ist begeistert. Uff! Das war mein erstes Babyshirt nach dem Schnittmuster von klimperklein. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Man sollte nur genau lesen und die Nahtzugabe auch wirklich weglassen, da oben am Halsausschnitt. Sonst muss man trennen.
Schnitte: Xater via farbenmix, Babyshirt via klimperklein
Stoffe: Little Forest via lillestoff, Campan, Püdorf-Jersey, Affenjersey via Görlitzer Stofflädchen
September 19, 2012
Kissenparade
In den Ferien hab ich auch endlich einmal zwei Kissen vollendet. Das Patch-mit-Liebe-Kissen habe ich aus gespendeten Stoffresten beim Kreativwochenende gemeinsam mit dem Kleinsten begonnen (dann hat er sich in den Finger genäht und wir haben das mit dem Nähen lieber gelassen). Jetzt beim Fertigstellen hatte ich noch die süßen Aufnäher vom nähwahna liegen, die passten perfekt auf die beiden grünen Cordstücke.
Das andere Kissen aus dem bekannten IKEA-Kinderstoff war ein unbestimmtes Projekt. Ich hatte einfach totale Lust mal das Handquilten auszuprobieren und nahm ein Stück Stoff sowie eine ausgebrauchte Frotteewindel. Und dann habe ich begonnen die Umrisse zu quilten oder den Baum zu verzieren ...
Tja, das war echt anstrengend weil der Frottee natürlich völlig ungeeignet war. Irgendwann verlor ich die Lust, bis ich im Frühjahr die zündende Idee hatte, das bereits gequiltete Stück Stoff einfach zu einem Kissen zu verarbeiten. Und so sehen diese Details dann aus:
Die Rückseiten sind völlig unspektakulär.
Details: Patch-mit-Liebe - begonnen im Oktober 2011. Quiltkissen - gequiltet im Herbst und Winter 2008.
MMM - Sternenrock
Heute bin ich zum ersten Mal beim neuen MeMadeMittwoch dabei. Schon im vergangenen Sommer wollte ich mir einen gemütlichen Jerseyrock nähen, aber irgendwie ist da nie was draus geworden. Außerdem ist aus dem Rockstoff eine FrauEmma entstanden. Dann kam ich zufällig zu diesem Stöffchen und plötzlich gings ganz schnell. Ich liebe diesen Rock und brauche unbedingt im nächsten Sommer noch mehr davon!
Der Schnitt ist ein Römö, den ich an den Abnähern abgeschnibbelt und oben einen Jerseybund angesetzt habe. Der gesamte Rock hat außenliegende Nähte (außer am Bund) und unten hab ich einen passenden Jerseystreifen angesetzt, der sich nun schön einrollt. Der Rock als solches könnte noch etwas ausgestellter sein.
Dazu trage ich ein gekauftes schwarzes Shirt und eine auberginefarbene Leggings, die aus einer zu kurzen Strumpfhose entstanden ist. Ich hab einfach vorne die Zehen abgetrennt und tadaa: tragbar. Leider ist das Foto schon 2 Wochen alt, heute ist ein richtig grauer und nasser Herbsttag! Aber der nächste Sommer kommt bestimmt.
Schnitt: Römö via schnittreif (aber abgewandelt)
Stoff: lillestoff
MeMadeMittwoch: mehr davon beim neuen MeMadeMittwoch Blog. Geht mal gucken, das ist wirklich immer sehr bereichernd!
September 15, 2012
Mein Arbeitszimmer. Ohne Glitzer.
Katharina aka dickespaulinchen hat vor einigen Tagen ihr Nähchaos gezeigt und um Mithilfe gebeten. Furchtbar viele hilfreiche Kommentare gabs. Da ich selbst ganz oft im Nähchaos versinke und vor zwei Wochen nochmal ausgemistet und ein wenig umgeräumt habe, dachte ich, ich zeig mal mein Arbeitszimmer, ist aber natürlich längst nicht mehr aufgeräumt!!
Es ist nicht nur Nähzimmer, es beherbergt auch noch unseren Bürokram, den Schreibtisch und das Miniaquarium des Gatten. Quadratisch, praktisch gut, erschwerend kommt hinzu, dass der Mann ein Chaos hasst und schon bei kurzer "Zwischenlagerung" in seinem Bereich allergischen Ausschlag bekommt. Früher war das mal das Arbeitszimmer des Gatten, jetzt naja ... ist er geduldeter Gast. Könnte man sagen.
Wenn man vom Flur ins Zimmer kommt läuft man quasi frontal auf den langen Nähtisch zu. (im Foto oben sieht man links die Tür) Hinter der Tür sind die zwei Tischplatten des Eßtisches und die Schneidematte, dann die Tüte mit Papiermüll. Ein weißer Container, der eigentlich im Zimmer des Sohnes stehen sollte. Aber wenn man eben per Augenmaß kauft, gehts auch mal voll schief. Ich bin froh, der Drucker steht nicht mehr auf dem Tisch und die Schubladen sind wirklich toll, sie haben mir gerade noch gefehlt. Oberstes Fach: Scheren, Cutter, Markierdinger, Schnittgewichte, Nadeln und so Zeugs. Dann Overlockkonen. Und zwei Schubladen mit Umschlägen.
In den Regalen: ganz oben - sperrige Pappschnittmuster, Vliese, Kisten mit "Zeugs", darunter Kisten mit vorgeschnittenen Bündchenstreifen, Fleece und Nicki-Reste, Jeans und Köper-Reste. Dann Ordner mit Kindergartenzeugs und Stehsammler mit Schnitten. Der Korb sammelt Rechnungen und Ablagezeugs von seemownay. Auf dem Tisch die Ovi.
Auf dem zweiten Foto befindet sich die Fortsetzung des Nähtisches. Im Regal sind ganz oben Kisten fürs Verschicken und Kisten mit nicht näher bestimmbarem Inhalt (meist sind es Sachen, die ich noch nicht wegschmeißen kann). Im Regal darunter dann die schönen Streichelbücher, Skizzenbücher vom Studium und die auskopierten Schnitte, Ebooks, Velours, Applikationsvorlagen. Im unteren Fach die Briefmarkensammlung und Bürokram (Locher, Kleber, Kleinteiliges -Minen, Büroklammern, ... im Moppe).
An der Wand so ne Stange mit Bechern von IKEA. Das ist jetzt nicht so meins, irgendwie kann ich das nicht gut nutzen. Nun ja, in einem Becher sind Webbandschnipsel, die anderen sind quasi leer. Auf dem Tisch noch ne Box mit Nähmaschinennadeln, Box mit Nähgarn. In der Ecke die Covermaschine, momentan überlege ich sie wieder zu verkaufen. Wir werden einfach nicht warm miteinander. In den Rollcontainern unterm Tisch sind: Webbänder, Werkzeuge für die Maschinen, Ersatzteile, Musterbeutel, Karten und Aufkleber, Reißverschlüsse, Gurtbänder, Schließen, Schlüsselringe, Klettbänder, Stoffmalfarben. Neben dem Tisch auf der Heizung vor dem Fenster steht noch meine alte (nun Ersatz-)Nähmaschine.
Wenn ich mich umdrehe und am Tisch lehne, habe ich den Blick auf das hohe Regal mit den Bürokram-Aktenordnern, Zeugs vom Gatten. Da gehören mir nur die zwei Regalfächer mit den Kisten. Oben in den durchsichtigen Kisten sind Gummibänder, Schrägbänder, Knöpfe, elastisches Schrägband. Im unteren Fach dann Geschenkband, Satinband, Stickgarn. Daneben mein Stoffregal und obendrauf die gelbe Kiste mit Jerseyresten. In der durchsichtigen Kiste daneben sind "stinknormale" Stoffreste. *kicher* Der Korb da oben ist nur zwischengelagert, dass das große Kind nicht unerlaubterweise die diversen Entertainmentgeräte bedient. Vor dem Stoffregal steht das Bügelbrett.
Im Eckregal sind Sachen verstaut, die ich nicht so oft brauche: CDs von früher. Stoffe. Streichelstöffchen. In Stehpulthöhe sind noch Klarsichthüllen, Maschinenanleitungen und die Ottobres. Obendrauf ne Kiste mit Jeans und anderen Hosen zum Recycling (Wenn ich die bis Sommer 2013 nicht einmal öffne, fliegen sie raus!) Im Regal daneben dann noch ne Reihe Kisten mit KamSnaps, Stickern und Aufnähern, Stempeln und Kordel. Das große Fach ist mein Computerarbeitsplatz, da sind alle Ladekabel, die Backup-Festplatte, Stiftebecher und Klebezettelchen. Darunter hab ich ein Mini-Fach mit Ablagefächern für Auftragsbuch, diverse andere Büchlein, Schnittmuster in Gebrauch und so. Darunter dann Kisten mit angefangenen/zugeschnittenen Sachen. Unten drunter wieder Stoffe (die Stoffe sind wie so ein Geschwür, sie nehmen immer mehr Raum ein), die eine große Kiste beherbergt meine Wolle, die andere den privaten Flickkram. In der Tüte, die am Regal hängt, sammel ich die Reste vom Zuschneiden. Wenn die voll ist, wird durchsortiert, was noch genutzt werden kann und was endgültig wegkommt.
Der Wäschekorb unter dem Bügelbrett beinhaltet Zeugs, das ich hier bei 2nd Hand eingestellt habe. Wenn ihr das kauft (<-- das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl), kommt der Korb wieder weg. Das Zeugs vor dem Regal wartet noch auf ein ausreichend großes Paket, dann wirds verschickt. Neben dem Regal steht normalerweise nur die Kiste mit den Sachen, die momentan in Arbeit sind. Die restlichen Sachen, die da liegen, sind einfach nicht aufgeräumt. Ach, oben auf dem Regal befindet sich der ausgeborgte alte Koffer für potentielle Koffermärkte und darauf liegen große Stoffstücke.
Sohoo. Ich hoffe, das war nicht zu gruselig. Ich komme mittlerweile gut in meinem kleinen quadratischen Zimmerchen zurecht. Ab und zu versinke ich ihm Mitleid, weil ich so ein pragmatisch eingerichtetes, vollgestopftes Kabuff habe und nicht ein wunderschönes helles Atelier mit tollen Regalen und genialem Schnickeldi besitze. Davon träume ich dann eben nachts. Und ich freu mich daran, dass ich nicht jedes Mal die Maschinen am Eßtisch aufbauen muss.
Ein ellenlanger Post - ich hoffe, ihr habt bis zum Schluß durchgehalten. Einen schönen Herbstsonntag wünsche ich Euch allen!
Es ist nicht nur Nähzimmer, es beherbergt auch noch unseren Bürokram, den Schreibtisch und das Miniaquarium des Gatten. Quadratisch, praktisch gut, erschwerend kommt hinzu, dass der Mann ein Chaos hasst und schon bei kurzer "Zwischenlagerung" in seinem Bereich allergischen Ausschlag bekommt. Früher war das mal das Arbeitszimmer des Gatten, jetzt naja ... ist er geduldeter Gast. Könnte man sagen.
Wenn man vom Flur ins Zimmer kommt läuft man quasi frontal auf den langen Nähtisch zu. (im Foto oben sieht man links die Tür) Hinter der Tür sind die zwei Tischplatten des Eßtisches und die Schneidematte, dann die Tüte mit Papiermüll. Ein weißer Container, der eigentlich im Zimmer des Sohnes stehen sollte. Aber wenn man eben per Augenmaß kauft, gehts auch mal voll schief. Ich bin froh, der Drucker steht nicht mehr auf dem Tisch und die Schubladen sind wirklich toll, sie haben mir gerade noch gefehlt. Oberstes Fach: Scheren, Cutter, Markierdinger, Schnittgewichte, Nadeln und so Zeugs. Dann Overlockkonen. Und zwei Schubladen mit Umschlägen.
In den Regalen: ganz oben - sperrige Pappschnittmuster, Vliese, Kisten mit "Zeugs", darunter Kisten mit vorgeschnittenen Bündchenstreifen, Fleece und Nicki-Reste, Jeans und Köper-Reste. Dann Ordner mit Kindergartenzeugs und Stehsammler mit Schnitten. Der Korb sammelt Rechnungen und Ablagezeugs von seemownay. Auf dem Tisch die Ovi.
Auf dem zweiten Foto befindet sich die Fortsetzung des Nähtisches. Im Regal sind ganz oben Kisten fürs Verschicken und Kisten mit nicht näher bestimmbarem Inhalt (meist sind es Sachen, die ich noch nicht wegschmeißen kann). Im Regal darunter dann die schönen Streichelbücher, Skizzenbücher vom Studium und die auskopierten Schnitte, Ebooks, Velours, Applikationsvorlagen. Im unteren Fach die Briefmarkensammlung und Bürokram (Locher, Kleber, Kleinteiliges -Minen, Büroklammern, ... im Moppe).
An der Wand so ne Stange mit Bechern von IKEA. Das ist jetzt nicht so meins, irgendwie kann ich das nicht gut nutzen. Nun ja, in einem Becher sind Webbandschnipsel, die anderen sind quasi leer. Auf dem Tisch noch ne Box mit Nähmaschinennadeln, Box mit Nähgarn. In der Ecke die Covermaschine, momentan überlege ich sie wieder zu verkaufen. Wir werden einfach nicht warm miteinander. In den Rollcontainern unterm Tisch sind: Webbänder, Werkzeuge für die Maschinen, Ersatzteile, Musterbeutel, Karten und Aufkleber, Reißverschlüsse, Gurtbänder, Schließen, Schlüsselringe, Klettbänder, Stoffmalfarben. Neben dem Tisch auf der Heizung vor dem Fenster steht noch meine alte (nun Ersatz-)Nähmaschine.
Wenn ich mich umdrehe und am Tisch lehne, habe ich den Blick auf das hohe Regal mit den Bürokram-Aktenordnern, Zeugs vom Gatten. Da gehören mir nur die zwei Regalfächer mit den Kisten. Oben in den durchsichtigen Kisten sind Gummibänder, Schrägbänder, Knöpfe, elastisches Schrägband. Im unteren Fach dann Geschenkband, Satinband, Stickgarn. Daneben mein Stoffregal und obendrauf die gelbe Kiste mit Jerseyresten. In der durchsichtigen Kiste daneben sind "stinknormale" Stoffreste. *kicher* Der Korb da oben ist nur zwischengelagert, dass das große Kind nicht unerlaubterweise die diversen Entertainmentgeräte bedient. Vor dem Stoffregal steht das Bügelbrett.
Im Eckregal sind Sachen verstaut, die ich nicht so oft brauche: CDs von früher. Stoffe. Streichelstöffchen. In Stehpulthöhe sind noch Klarsichthüllen, Maschinenanleitungen und die Ottobres. Obendrauf ne Kiste mit Jeans und anderen Hosen zum Recycling (Wenn ich die bis Sommer 2013 nicht einmal öffne, fliegen sie raus!) Im Regal daneben dann noch ne Reihe Kisten mit KamSnaps, Stickern und Aufnähern, Stempeln und Kordel. Das große Fach ist mein Computerarbeitsplatz, da sind alle Ladekabel, die Backup-Festplatte, Stiftebecher und Klebezettelchen. Darunter hab ich ein Mini-Fach mit Ablagefächern für Auftragsbuch, diverse andere Büchlein, Schnittmuster in Gebrauch und so. Darunter dann Kisten mit angefangenen/zugeschnittenen Sachen. Unten drunter wieder Stoffe (die Stoffe sind wie so ein Geschwür, sie nehmen immer mehr Raum ein), die eine große Kiste beherbergt meine Wolle, die andere den privaten Flickkram. In der Tüte, die am Regal hängt, sammel ich die Reste vom Zuschneiden. Wenn die voll ist, wird durchsortiert, was noch genutzt werden kann und was endgültig wegkommt.
Der Wäschekorb unter dem Bügelbrett beinhaltet Zeugs, das ich hier bei 2nd Hand eingestellt habe. Wenn ihr das kauft (<-- das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl), kommt der Korb wieder weg. Das Zeugs vor dem Regal wartet noch auf ein ausreichend großes Paket, dann wirds verschickt. Neben dem Regal steht normalerweise nur die Kiste mit den Sachen, die momentan in Arbeit sind. Die restlichen Sachen, die da liegen, sind einfach nicht aufgeräumt. Ach, oben auf dem Regal befindet sich der ausgeborgte alte Koffer für potentielle Koffermärkte und darauf liegen große Stoffstücke.
Sohoo. Ich hoffe, das war nicht zu gruselig. Ich komme mittlerweile gut in meinem kleinen quadratischen Zimmerchen zurecht. Ab und zu versinke ich ihm Mitleid, weil ich so ein pragmatisch eingerichtetes, vollgestopftes Kabuff habe und nicht ein wunderschönes helles Atelier mit tollen Regalen und genialem Schnickeldi besitze. Davon träume ich dann eben nachts. Und ich freu mich daran, dass ich nicht jedes Mal die Maschinen am Eßtisch aufbauen muss.
Ein ellenlanger Post - ich hoffe, ihr habt bis zum Schluß durchgehalten. Einen schönen Herbstsonntag wünsche ich Euch allen!
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