17. Dezember 2014

Was war Project Life nochmal? Und wie geht das?

Ich habe Euch hier ja schon einige Fotos aus meinem im Sommer gestarteten Project Life Album gezeigt. Zur Zeit arbeite ich gerade am November, ich hänge etwas hinterher, weil ich ja unser Urlaubsalbum vor Weihnachten fertig haben wollte. Ich bin heute bei facebook gefragt worden, wie das eigentlich genau geht. Und darum dachte ich mir, ich schreibs einfach hier, vielleicht interessiert es ja noch ein paar Leute mehr.

Was ist Project Life?
Project Life ist eine Form von Scrapbooking. Es ist auch eine Form der Dokumentation des Lebens. Das kann man nun auffassen und gestalten wie man es möchte: man kann jede Woche eine Doppelseite gestalten oder man dokumentiert nur die "wichtigen Ereignisse" oder man hält die Reisen fest oder es gibt eine Doppelseite pro Monat. Man knipst jeden Tag ein Foto oder auch nicht. Eigentlich gibt es für Project Life keine Regeln. Die Idee der "Erfinderin" Becky Higgins ist es, Fotos ganz einfach in ein Fotoalbum zu bringen: ohne zu kleben, zu schneiden und Stunden damit zu verbringen, sondern schnell ein vorzeigbares Ergebnis zu haben. Viele Leute (ich auch) nehmen es ziemlich wörtlich und dokumentieren tatsächlich den Alltag und gestalten eine wöchentliche Doppelseite.

Was braucht man dazu?
In der Grundversion benötigt man ein 12x12" Album, Hüllen (sogenannte Page Protectors), Karten und Fotos. Die Alben gibt es von verschiedenen Anbietern, genauso wie die Hüllen und die Karten. Wer es sich ganz einfach machen möchte, kauft einen sogenannten Core Kit, darin enthalten sind Karten, die farblich und stilistisch zusammenpassen und für ein gesamtes Album reichen.

Und wie lege ich los?
Ich habe in meinem Sommerurlaub viel Zeit damit verbracht, Blogs zu durchforsten und alle möglichen Erfahrungsberichte zum Thema zu lesen. Ein paar Blogs habe ich mittlerweile abonniert, weil ich dort in jedem Beitrag irgendwie immer was Neues, Interessantes lese. Hier meine Tipps:


Oben das aktuelle Album von 2014 das schon ziemlich voll ist, unten das neue Album für 2015.

Meine Erfahrung mit den diversen Produkten:
Ich geh es einfach der Reihe nach durch: ich habe mir ein normales Album von Becky Higgins gekauft, das ich jetzt seit September in Benutzung habe. Es sieht toll aus, hat aber schon einige Macken, ich werde im nächsten Jahr ein Album von WRMKs ausprobieren.


Design A Hüllen im BigPack unten Design G und Design F zum Ausprobieren.

Bei den Hüllen habe ich erst ein gemischtes BigPack (Design A und D) gekauft und kam mit den verschiedenen Hüllendesigns nicht zurecht. Jetzt nutze ich also erstmal Design A, so muss ich nicht viel darüber nachdenken, wie meine Fotos sein müssen. Ich versuche 2015 etwas mehr Abwechslung reinzubringen, aber nicht auf Zwang, wenn es eben passt, wenn nicht: bunt sind meine Seiten sowieso.


Hier bewahre ich meine Karten nach Farben sortiert auf, das ist die Box, in der der CoreKit verpackt ist.

Ich habe mir auch zwei Core Kits gekauft, aber schnell festgestellt, dass mich diese Karten nicht glücklich machen. Vielleicht habe ich mir zu knallige Farben gekauft (Jade und Honey - über die google Bildersuche wird man da schnell fündig), ich habe mittlerweile über die Hälfte der Karten weiterverkauft und würde für den Anfang tatsächlich Samplercards empfehlen. Es gibt auch ganz viele kostenlose Karten zum Download, da muss man einfach suchen.


Das aktuelle Project Life Kit "Park Ave." für den Dezember von Studio Calico.

Worüber ich aber sehr glücklich bin, ist mein Abonnement des ProjectLife Kits bei StudioCalico, dort bekommt man jeden Monat eine Auswahl an Karten und Verzierungen geschickt, die Karten passen gut zu mir und auch gut zusammen, sie sind meistens recht zurückhaltend und irgendwie ist es jedes Mal ein klein wenig wie Geburtstag, wenn das Päckchen kommt. Verzierungen sind hier auch gerne gesehen, denn so kann ich meine Kreativität schön ausleben.

Für mich auch noch ganz wichtig: ein Kalender, in dem ich aufschreibe, was an diesem Tag passiert ist, welche Stimmungen herrschten, wie es mir geht. Also quasi ein Tagebuch und das tut wirklich sehr gut: dieses Reflektieren, Erkennen und Versöhnen mit dem Leben. In diesem Kalender plane ich auch grob meine Wochenspreads, wenn ich die Fotos der Woche in meinem iphoto sortiere. Da kann ich grob abschätzen, wieviele und welche Fotos ich wo platzieren möchte.

Mehr Utensilien -außer Schere, Stift, evtl doch Kleber- braucht man eigentlich nicht. Falls ihr gerne wissen wollt, wie so ein "Workflow" bei mir aussieht, kann ich das gerne im neuen Jahr einmal für Euch dokumentieren.

16. Dezember 2014

Project Life: Wochen 22.23, 24, 25.26


Tadaa. Ich habe gerade Lust zu Bloggen und darum hab ich die Gunst der Stunde genutzt und ein paar Project Life Spreads bearbeitet und hochgeladen. Wie ihr sehen könnt, halte ich mich nicht exakt an die Wocheneinteilung bzw. fasse zwei Wochen in einer Doppelseite (Spread) zusammen. Ich will mich ja nicht mit irgendwelchen Regeln knebeln, sondern sie nur dann nutzen, wenn sie mir auch wirklich etwas bringen.
br />


Ich hab hier Karten aus dem Honey Core Kit genommen und sie mit Papieren kombiniert, die ich mir passend zurecht geschnitten habe. Zu den Fotos gibt es gar nicht viel zu erzählen, sie reden ja quasi für sich selbst.


Auch hier bin ich aus dem Wochenrhythmus ausgebrochen, es erschien mir irgendwie widersinnig unseren Urlaub nicht an einem Stück in einem Spread zu verarbeiten. Natürlich war mir klar: ein normales Spread ist zu klein, ich brauche sicherlich ein Insert. Genauso habe ich es auch gemacht.



Die Karten sind fast alle zurechtgeschnittene Papiere aus dem 6x6 Paperpad Wanderlust von Studio Calico. Ich liebe ja türkis und grün und dazu noch das Thema der Papiere. Passt zum Meer. Natürlich habe ich in der Woche, die wir unterwegs waren wesentlich mehr Fotos gemacht, aber ich habe mit meiner Auswahl doch alles zum Ausdruck gebracht, was mir wichtig ist und an was ich mich erinnern möchte. Mir geht es nicht unbedingt darum, haargenau und chronologisch korrekt erzählen zu können, was wir gemacht haben, sondern viel mehr darum, wie schön es war, wie sehr sich alle gefreut haben, dass Micha doch dabei war, wie super das Wetter war, dass die Jungs immer im Wasser waren, obwohl es noch so schrecklich kalt war. Dass es bei Einchen auf dem Kohlenhof idyllisch war, Willi und die Jungs sofort gut miteinander klar kamen. Dass sich die Jungs vormittags stundenlang mit Rätselblöcken und Spielen selbst beschäftigt haben, dass ich (ich wollte gerade wir schreiben, aber nun ja) unendlich viel Geld bei mira im Laden gelassen habe und wir irgendwie enttäuscht von Karls Erlebnisdorf waren. Ich will mich daran erinnern, dass der neue Neffe so wahnsinnig klein und süß war und dass der Besuch in Berlin ganz anders, aber doch irgendwie toll war. Und ich glaube, das alles können meine Jungs in ein paar Jahren (oder auch jetzt schon) da rauslesen. Und genau darum gehts ...


Im Anschluß dann noch zwei zusammengefasste Wochen. Die restliche Ferienwoche bestand aus Minigolf, dem Ranschrauben, der in Berlin gekauften Hamburgerklingel, aus Dingen die man lieber verdrängt, wie zum Beispiel dem nachgeschickten vergessenen Schlüssel und auch aus ganz viel leckerem Essen. Und wie man sieht: aus ganz viel Alltag. Ja, ich will den Alltag festhalten, weil ich weiß, dass unser Alltag im nächsten Spätsommer ganz anders aussehen wird. Es wird bestimmt total spanndend, das dann so "schwarz auf weiß" gegenüberstellen zu können. Außerdem möchte ich meinen Söhnen etwas zum Festhalten schaffen, ganz handfeste Erinnerungen an ihr Leben hier.

4. Dezember 2014

Postkarten - Geschichten dazu.


Karte Nr. 1 ist bereits bei Lina angekommen, sie hat die Karte zum Anlaß genommen, ihre Blogger-Schätze zu zeigen. Von Karte Nr. 2 habe ich noch keine Rückmeldung, allerdings landen meine Karten bisher immer nach der Leerungszeit im Briefkasten. Kann also sein, dass sie noch gar nicht angekommen ist. Karte Nr. 3 war zwischenzeitlich verschollen, nachdem ich die Adresse erfragt und eine Postkarte angekündigt hatte, war ja klar, dass sie wieder auftaucht, nachdem eine zweite Karte geschrieben war. Und dann habe ich selbst auch eine Überraschungskarte erhalten: Lieben Dank, Fräulein Rucksack, ich hab mich sehr gefreut! Karte Nr. 4 habe ich dann heute nachmittag geschrieben und mit Nr. 3 (nach der Leerungszeit) in den Kasten geworfen.

Eigentlich empfinde ich sone fixen Ideen oft nach kurzer Zeit als Pflicht/Zwang, aber ehrlich gesagt, das hier macht mir total viel Spaß! Ich habe richtig Lust und freue mich jeden Morgen auf das nächste Los. Und auch die Texte auf der Karte kommen noch flüssig aus dem Stift. Vielleicht höre ich ja doch nicht nach 30 Karten auf ... (sagt sich nach 13,3% so einfach).

3. Dezember 2014

Dankeschön!


Das war heute eine Überraschung als hier ein Paket von amazon für mich ankam. Und ich hab nicht schlecht gestaunt als ein Adventskalender zum Vorschein kam. Und noch erstaunter war ich als sich herausstellte, dass weder der Mann noch die anderen üblichen Verdächtigen etwas mit diesem Überraschungsgeschenk zu tun haben.

Dann habe ich lange gerätselt und überlegt, ob es wirklich wichtig für mich ist, dass ich weiß, wer mir dieses unerwartete Geschenk gemacht hat. Denn ich freue mich von ganzem Herzen und die Freude ist ja eigentlich total unabhängig vom Schenker!

Gerade als ich meinen Frieden mit dem Unwissen gemacht hatte und dann hier diesen Post schreiben wollte um dem unbekannten Spender bzw. der unbekannten Spenderin zu danken, da hab ich es doch noch herausgefunden. Liebe Tina - die Überraschung ist Dir gelungen und die Freude riesengroß!

1. Dezember 2014

Neuer Monat. Neues Projekt.


Bevor ich den Post wieder lange vor mir herschiebe: mein 30 days of grateful Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und mir fiel gleich ein neues Projekt ein. Ich habe so viele Freunde/Bekannte, denen ich schon ewig einmal eine Karte, ein Lebenszeichen schicken wollte, da dachte ich mir:

Wenn ich jeden Tag eine Karte schreibe und das einen ganzen Monat lang, dann kann ich jeden Tag jemandem eine kleine Freude machen.


Und genau das mache ich jetzt. Im Dezember. In der Weihnachtszeit. Egal. Eine "poplige Karte pro Tag" ist schnell geschrieben. Ich habe mir heute Lose gebastelt und bin mein Adressbuch durchgegangen und meine Freundeliste bei Facebook. Und auf jeden Zettel hab ich einen Namen geschrieben. Bei manchen wird es schwer werden, denn von einigen Leuten habe ich keine Adresse.


49 Zettelchen habe ich. Ich möchte aber nur 30 Karten schreiben. Also werde ich dieses Projekt im Frühling noch einmal wiederholen. Und mit neuen Zettelchen aufstocken. (So mein Plan). Drückt mir die Daumen, dass es funktioniert. Ich werde meine "Reise" bei instagram mit dem Hashtag #30postcardsproject dokumentieren, dort könnt ihr gerne schauen, wie es läuft! Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ich den ein oder anderen mit meiner Idee angesteckt habe!

25. November 2014

30 days of grateful - Day 25


Day 25: I am grateful for having such a loving and caring family.

Tag 25: Ich bin dankbar Teil dieser wunderbaren Familie zu sein! Es ist wunderbar, dass es Euch gibt.

*In dieser Familie gibt es mittlerweile schon 30 Füße!

24. November 2014

30 days of grateful - Day 24


Day 24: I am grateful for the sun. Especially in November it feels as if I was solely fuelled by the sun.

Tag 24: Ich bin dankbar für die Sonne. Gerade im November fühlt es sich manchmal an als würde ich nur mit Sonnenschein so richtig gut funktionieren.