28. Januar 2015

Gelesen: Januar 2015


Im Januar sind ja alle Pläne noch jung und frisch. Ich lese wieder (etwas mehr) und möchte Euch am Ende eines jeden Monats, die Bücher kurz vorstellen. Ich verlinke zwar noch zu amazon (und audible - also auch amazon), nehme aber nicht mehr am Partnerprogramm teil.

Hoffnung auf Kirschblüten
Der vierte und letzte Teil der Sternschnuppen-Reihe dreht sich diesmal um Mia, die letzte der vier Schwestern aus dem Dorf bei München. Wie die anderen drei Bücher, hat mir auch dieser Teil sehr gut gefallen. Und eigentlich möchte ich die Familie gar nicht "verlassen". Die Bücher waren als Ebooks so ein großer Erfolg, dass sie Mitte des Jahres auch als Taschenbücher im Rowohlt-Verlag erscheinen werden. Ich freue mich sehr mit Katrin Koppold, dass sie gleich mit ihrem ersten Mehrteiler so einen Erfolg gelandet hat! Ich hoffe, dass es noch mehr von ihr zu lesen geben wird.

Entscheidung für die Liebe
Ashley landet in einer Reality-Show, obwohl sie eigentlich mit Fernsehen überhaupt nichts am Hut hat. Und dann ist es nicht nur irgendeine Reality-Show, sondern "Der Bachelor". Sie versucht alles um so schnell wie möglich wieder aus der Show auszuscheiden, aber das ist leichter gesagt als getan. - Wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, weiß ich überhaupt nicht. Ich habs jedenfalls genossen und bekenne mich hiermit öffentlich: ich lese diese Art Buch (ist das ChickLit auf neudeutsch?) sehr gerne.

Anna and the French Kiss
Ich habe angefangen booktube-Videos zu gucken. Und dabei bin ich über diese Empfehlung gestolpert, das Ebook war recht günstig, also bin ich eingetaucht. Ich würde das Buch (wie auch die beiden Folgebücher) als Young Adult/Teenie-Romanze einsortieren. Es geht um Anna, die ihr letztes High School Jahr in Paris verbringen soll und sich dort in Étienne verliebt. Im Prinzip handelt es sich um eine typische Herzschmerz-Liebesgeschichte. Was das Buch von der typischen Liebesgeschichte unterscheidet, ist die Fähigkeit der Autorin, die Gefühle der Protagonistin so intensiv zu vermitteln, dass es in meinem Bauch mitgekribbelt hat. So intensiv hatte ich das schon lange nicht mehr und darum habe ich mir dann auch gleich noch die beiden weiteren Bücher gekauft:
Lola and the Boy Next Door und
Isla and the Happily Ever After.
Wie bei der Sternschnuppen-Reihe sind die Bücher keine Serien, sondern Mehrteiler, in denen die Hauptcharaktere der verschiedenen Bände, Nebenrollen in anderen Bänden haben. Ich mag das ja total, ich lese und höre gerne Bücher, in denen ich die Personen bereits kenne und weiß, worauf ich mich einlasse.

In diesem Monat habe ich dann auch noch den 8. Teil der Kommissar Van Veteren Reihe "Der Tote vom Strand" von Hakan Nesser gehört. Ich hab eine Weile gebraucht bis ich ins Buch reingefunden habe. Das lag weniger am Buch und der Geschichte an sich, sondern eher daran, dass ich jede freie Hörminute (Wäsche zusammenlegen, Putzen und Kochen) mit Scrapbooking- und Booktube-Videos bei youtube verbracht habe.

23. Januar 2015

Project Life 2014: Wochen 42 - 45

Heute ist ja schon wieder Freitag! Also habe ich die nächsten 4 Wochen für Euch fotografiert. Mittlerweile benutze ich fast nur noch aus dem Studio Calico Kit, das ich Euch ja im letzten Post im Video gezeigt habe.


Irgendwo hatte ich es schon einmal geschrieben: ich könnte wohl ein komplettes Fotoalbum nur mit Himmelsbildern zusammenstellen. Ich liebe den blauen Himmel, die Wolken, den Sonnenauf- und den Sonnenuntergang. Damit ich die Fotos in dieser Woche irgendwo unterbekomme wurden sie einfach meine Wochenkarte.


Für dieses Event hatte ich noch ein paar Fotos mehr und so habe ich mal ein Mini-Booklet gemacht. Es lässt sich leider nur schwer herausziehen und dann durch den Aufkleber wieder hineinschieben. Beim nächsten Mal bin ich schlauer ...


Hier habe ich meinen Wochenrückblick in Telegrammform direkt in die Wochenkarte reingeschrieben. Viele der Fotos sprechen für sich selbst, darum hab ich auch einige Karten mit Text ohne Foto. Quasi.


Hier sieht man, dass ich wieder einen Einschub für den Mann gemacht habe. In dieser Woche ist er viel rumgekommen, das bedurfte etwas mehr Fotos und Text. Dummerweise hab ich ein Foto falsch zugeordnet, das ist in der Zwischenzeit durch eine Fillercard ersetzt worden.


Ich Woche 44 waren bei uns Herbstferien. Wir haben einiges unternommen: Augenarzt, Stadtbummel, Brillenkauf, Kino, Kürbisschnitzen, Baseball und Besuch ...


Nach Ferien brauche ich immer lange bis ich zurück in den Alltag finde und nach diesen hat es echt lange gedauert. Aber die 30daysofgrateful haben mich gut durch den November gebracht. Wobei ich den Januar noch viel, viel schlimmer finde als den November. Dieses Spread mit den gelben Farbakzenten gefällt mir außerordentlich gut, das schaue ich richtig gerne an. Ich finde, hier ist auch das Verhältnis von Karten zu Text zu Fotos sehr ausgewogen.

Das wars. 4 Wochen im Oktober/November 2014. Nächste Woche habe dann Novemberwochen zum Zeigen. Ein schönes Wochenende!

22. Januar 2015

Studio Calico: Project Life Kit. Januar 2015.

Oh man ey. Premiere. Ich hab tatsächlich mein erstes Video gedreht und bei youtube hochgeladen. Diese winzigen, delikaten Scrapbooksachen kann man mit Fotos nicht so schön zeigen, wie man das mit einem Video hinbekommt. Außerdem kann man gleich (oder dann hinterher beim VoiceOver) kommentieren, wie einem das Teil gefällt und wofür man es wohl einsetzen möchte.



An eine englische Version habe ich mich noch nicht getraut, aber vielleicht ist es ja auch mal ganz schön und noch nicht so verbreitet, wenn es ein deutsches Haul- (oder Unboxing-) Video des Project Life Kits gibt. Falls es Euch gefällt, dürft ihr das gerne sagen! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich habe Lust auf mehr, vielleicht gibts das jetzt monatlich? Und vielleicht auch irgendwann als deutsche und englische Version ... mal gucken.

19. Januar 2015

Wir 2 beide.


Eigentlich wollte ich nicht vom einen Hobby ins andere stürzen und sonst im Blog nicht viel erzählen. Aber so ein Blogeintrag der meinen Ansprüchen genügt, braucht Zeit, Muse und Inhalt. Also dürft ihr Euch heute mein 2. Layout anschauen. Das Foto entstand am letzten Urlaubstag auf Samsö. Und weil es mir sehr viel bedeutet, habe ich mich dazu entschlossen, ein großes Layout zu machen. Sicherlich ist es nicht ein perfektes Foto, wir beide schauen in die Sonne, die Gesichter haben wir entsprechend verzogen, aber da, in diesem Fotomoment hatte ich ein unbeschreiblich gutes Gefühl im Bauch.



Es fiel mir echt schwer mit dem farbigen Hintergrund zu arbeiten, den hatte ich mir aber ausgesucht. Also habe ich versucht, damit zu arbeiten. Ich glaube, ich muss/will mich mal an ein paar Sketches probieren, damit ich nicht immer dieselben Anordnungen wähle, es kommt dem ersten Layout schon sehr nahe. Das ist gar nicht so einfach ... trotzdem, für mich ist das ja alles noch neu und spannend. Ich lerne ganz viel und das macht Spaß!

16. Januar 2015

Project Life 2014: Wochen 39 - 41


Da ich ja nun einen Blogplan habe, versuche ich meine fotografierten Wochen weiterhin freitags zu zeigen. Mal schauen, wann mir die Fotos ausgehen. In Woche 39 haben wir den Mann zum Flughafen gebracht. Weil das ein großes Ereignis war, habe ich hier wieder mit einem Insert gearbeitet.



Die meisten Karten stammen aus meinem Studio Calico Kit. Ich habe mit selbstgemachten Labeln aus Papier herumgespielt und dabei immer diesselben beiden Papiere genutzt um so die Verbindung herzustellen.


Ab Woche 40 versuche ich einen Slot für eine kurze Beschreibung + Foto aus Australien freizuhalten. Die Jungs skypen zum ersten Mal, wir gehen zum Herbstfest im Kindergarten und die Kinder shoppen in der Stadt. Diese Woche habe ich komplett mit einem Cut-Apart-Sheet und Labeln von elle's studio gestaltet.


Das Wochenende verbringen wir beim Kreativwochenende. Das war was: ich als Freizeitleitung mit allen drei Kindern alleine. Schon die Anfahrt verlief anders als geplant, für 423 km waren wir von 14-23 Uhr auf der Autobahn. Und dann hatte ich schon seit Wochen nichts mehr genäht. Aber es lief super, meine Jungs waren wirklich brav und ich habe (hoffentlich) alle gut beim Nähen unterstützt. Also habe ich hier eine komplette Doppelseite für die drei Tage verplant.


In Woche 41 habe ich versucht meine 12von12-Bilder zu integrieren, darüber habe ich dann ein Transparentpapier gelegt und den Text daraufgeschrieben. Ein Versuch wars wert, das Transparentpapier ist nicht dünn genug.


Da der Mann einige Fotos geschickt hatte, habe ich ein Insert verkleinert und rechts an der Lochung auf eine andere Hülle getackert. Somit hatte ich etwas mehr Platz für Text und Fotos. Außerdem habe ich hier den Witz aufgeschrieben, den ich mir in diesen Wochen mehrfach anhören musste.

12. Januar 2015

12 von 12 im Januar 2015



Heute beginne ich meinen ersten "richtigen Arbeitstag", ich hab mir ja jetzt einen Plan gemacht, es gibt keinen Grund mehr rumzueiern.




Fünf Schritte über die Wiese, weil ein Umzugswagen im Weg steht und schon steh ich in Hundescheiße. Ich hasse das! Und sowas passiert immer nur mir! Zumindest fühlt es sich so an.




Spiegel putzen. Ich habe übrigens ne neue Brille, die hatte ich nur noch nicht gezeigt, weil ich den Mann damit überraschen wollte. Sie war Liebe auf den ersten Blick.




Zweites Frühstück. Dabei meinem neuen Hobby frönen. Youtube ist ja fast noch cooler als bloggen, ich hätte so Lust das mal selber auszuprobieren. Ist bestimmt spannend, ein Video so zu bearbeiten, dass man es dann auch angucken kann.




Der Älteste ist schon zuhause und macht Hausaufgaben. Und das passiert, wenn man Gegenstände fürs Foto aus dem Weg räumt.




Mittagessen: Semmelschmarrn.




Weihnachtsgeschenk entkleiden. Heute wird es eingeweiht.




Den Jüngsten vom Kindergarten abholen und dann gleich weiter zum Baseball. Warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin? Mein gesamter Tag ist entspannter, anstatt 4 Fahrten, habe ich nur 2 und selbst das Kind ist viel ausgeglichener.




Auf dem Heimweg den Sonnenuntergang bewundern.




Dinge, die ich am Vormittag begonnen hatte, zuende bringen: Wäsche aufhängen. Und diese Hose (mit ihren zwei Geschwistern) darf jetzt gehen, die ist schon mehr als Hochwasser.




Ich hab so Bock auf Eiersalat, dass ich den "mal eben noch schnell" mache, während die Kinder nach dem Training duschen.




Nach dem Abendbrot wollen es die Jungs aber wissen: wer ist stärker? Ein eindeutigeres Unentschieden gibt es nicht: der Rechtshänder siegt rechts, der Linkshänder links.


Danke, dass ihr vorbeischaut, bei Caro gibts noch mehr 12 von 12. Habt ihr eigentlich schon gesehen? Ich habe meinen Header mal wieder verändert, hab ich ja schon lange nicht mehr. Aber irgendwie ... war mir so danach.

10. Januar 2015

Schreibzeit #1: Planlos oder voller Tatendrang?

Bine fragt in diesem Monat in der Schreibzeit, wie wir ins Jahr 2015 gestartet sind. Und meine Antwort läßt sich so zusammenfassen: "Ich bin voller Tatendrang, aber irgendwie noch total planlos." Mein Gehirn ist voller Ideen, Plänen und Zielen für das Jahr 2015, ich kann überhaupt nichts Sinnvolles tun, denn wenn ich meinen Kopf bewege, fällt irgendein wichtiges Teilchen runter und geht verloren. Nachdem ich also die vergangenen drei Tage damit verbracht hatte nichts zu tun, war der Leidensdruck gestern abend groß genug und ich habe endlich alles Gedanken zu Papier gebracht. Das Ergebnis möchte ich Euch nun vorstellen.

Ich habe es ja schon oft geschrieben, ohne Routinen und Strukturen funktioniere ich nicht. Eigentlich bräuchte ich für jeden Tag einen Ablaufplan mit detaillierter Auflistung der diversen Arbeitsschritte und dazu dann einen Aufseher, der darauf achtet, dass ich auch wirklich die Arbeit erledige, die ich gerade tun soll. Ich habe festgestellt, dass es mir mit Plänen tatsächlich leichter fällt, meine Pflichten abzuarbeiten. Also mache ich Listen, erstelle Putz- und Speisepläne und bin damit mehr oder weniger erfolgreich.

Im Sommer vergangenen Jahres wurde ich von Tina auf den Putzplan von Clean Mama aufmerksam gemacht und habe dann zwei Monate ganz intensiv nach diesem Plan geputzt. Tja, was soll ich sagen, es funktioniert ganz gut, wenn man sich an den Plan hält. Meine Problempunkte sind ganz klar, das tägliche Aufräumen und dass ich nicht jeden Tag irgendwas putzen will. Darum werde ich mir morgen noch Zeit dafür nehmen und den Plan auf meine Bedürfnisse anpassen, um dann am Montag den Alltag zu beginnen.

Im Herbst habe ich das Bullet Journaling für mich entdeckt. Endlich habe ich nur noch ein einziges Buch, in dem alle meine Listen, Pläne und Ideen auf ganz einfache und übersichtliche Weise gebündelt sind. Keine endlose Zettelwirtschaft mehr ... für mich ist das momentan das ideale System. Solange ich dann auch das umsetze, was ich mir für den Tag vorgenommen habe.

Was bisher noch nicht so gut funktioniert, ist die Sache mit dem Essen. Klar könnte ich einen Speiseplan machen, das habe ich auch oft vor, aber dann fällt mir nicht ein, was ich darauf schreiben soll oder es sind immer wieder dieselben langweiligen 5 Essen. Also steht ganz oft einfach nichts auf dem Plan und das stresst mich dann, weil die Zeit bis zum Mittagessen immer näher rückt und ich trotzdem noch nicht weiß, was ich an diesem Tag kochen soll. Aber auch das wird sich sicherlich bekämpfen lassen, ich habe auch schon einen Plan wie ich dieses Problem angehe: ich muss endlich mal meine Rezepte sortieren. An dieser Stelle lache ich hysterisch. Aber noch ist das Jahr frisch und ich bin zuversichtlich!

Ebenso zuversichtlich bin ich, wenn ich mein virtuelles Problemkind - den Blog - betrachte, ich habe endlich wieder Muse ihn mit Leben zu füllen. Warum nicht auch mit einem Plan? Vielleicht schaffe ich es ja so! Es gäbe ja nun, in Anbetracht unseres nahenden Umzuges sicherlich einiges, worüber ich erzählen könnte.

Merkt ihr schon, worauf mein Problem hinausläuft? Ich habe schon die passenden Strukturen für viele Bereiche meines Alltags gefunden. Ich habe Pläne, eigentlich schon ziemlich ausgereifte Pläne, vielleicht sogar bessere Pläne als in den Jahren zuvor. Bisher bin ich immer daran gescheitert, aus der anfänglichen Euphorie, Gewohnheiten auszubilden, vielleicht ist es auch keine so gute Idee, alle Pläne auf einmal perfekt umsetzen zu wollen. Für all die Tage, in denen mein Schweinehund sehr groß, die Euphorie winzig klein und die Gewohnheit noch nicht vorhanden ist, habe ich mein kleines Wort DO in der Hinterhand. Wenn ich es schaffe, nicht mehr nur zu planen und zu wollen, sondern endlich auch einmal zu tun, dann wird mein Jahr 2015 ziemlich erfolgreich. Drückt mir die Daumen!


Ich habe vor, Euch meine ganzen Pläne und mein Wort (one little word) später noch näher vorzustellen.