24. Oktober 2014

Project Life: Woche 33, 34 und 35


Wie schnell man doch so eine Entwicklung macht, merkt man, wenn man die Anfänge sieht. Das hier ist zum Beispiel eine Woche vom Anfang ... Mittlerweile sehen meine Wochen im PL doch irgendwie anders aus. Beruhigend zu sehen, dass mir aber diese Woche immer noch gut gefällt. Ich habe hier mit den Karten aus dem Jade Core Kit gearbeitet. Ich will nun doch noch etwas schneller durch die Wochen flitzen, damit ihr nicht immer 3 Monate hinterherhängt.


Zu dieser Seite gibt es nicht wirklich viel zu erzählen. Ich habe aus zwei quadratischen Instagram-Fotos ein 4x6 Foto gemacht, das habe ich einfach hinten mit Washi-Tape zusammengeklebt. Sonst hab ich in dieser Woche offensichtlich keine Daten verwendet.


Weil am Donnerstag auch der Mann den letzten Arbeitstag hatte, haben wir gefeiert und waren beim Huber. Am Feiertag waren wir im Deutschen Museum und ich habe kein einziges Foto gemacht. Ich hab mir mit den Eintrittskarten beholfen, die habe ich als Collage zu einer 4x6 Karte zusammengestellt.


Woche 34 waren wir dann bei den Großeltern. Da wir da so viel Familie gesehen haben, gibts diese Woche nur als Doppelseite zu sehen. Ich habe vor unseren diesjährigen Urlaub noch in einem kleineren Album ausführlicher zu behandeln. Schließlich sind ja die Urlaubsalben der Grund, warum ich überhaupt begonnen habe, diese ganzen Fotos endlich zu sortieren.


Woche 35 war unsere erste Woche in Dänemark. Auch hier habe ich nur versucht einen groben Überblick und Eindruck vom Urlaub zu vermitteln. Der Rest kommt noch. - Hoffentlich vor Weihnachten, denn eigentlich würde ich das gerne in Geschenkpapier verpackt unter den Weihnachtsbaum legen.

17. Oktober 2014

Project Life: Wochen 31 und 32


In Woche 31 haben die Sommerferien begonnen. Ich habe nicht viel zu sagen und auch wenige Fotos, so dass ich 2 Fillercards benutzt habe. Ich glaube, es ist die dritte Woche, die ich bearbeitet habe und ich finde, das sieht man auch, darf man - jeder fängt mal klein an. Ich bin hier immer noch unsicher bei der Auswahl der Karten und beim Journaling.


In der Mitte habe ich auf einer Karte aufgeschrieben, was in dieser Woche alles so anstand und auch den Stempel ausprobiert. Rechts ist ein ausgedrucktes Filmplakat, das ich mir runtergeladen habe.


Ich habs bestimmt schon mehrfach geschrieben, ich bin erstaunt, wie viele Erinnerungen in meinem Kopf vergraben sind. Mit einem Kalender und den Fotos, schaffe ich es ziemlich gut, die Wochen zu rekapitulieren und tatsächliche Begebenheiten und Kleinigkeiten finden ihren Weg ins Album. Unten links ist ein Foto einer Geburtsagseinladung, die mein Sohn ännings-peinlich fand, denn es war ein Mädchengeburtstag. Ännings ist eine Form einen Superlativ zu bilden, passend dazu der Komparativ: änd. (Müsste ich auch mal noch ins PL-Album einfügen. Das ist Schulsprache: LOL, änd-LOL und ännings-LOL.) Zum Geburtstag muss ich noch anmerken: er hatte richtig viel Spaß.


In der ersten vollen Ferienwoche habe ich wohl den "entscheidenden Fehler" gemacht, der nun zu meinen Veränderungen geführt hat: ich habe meine Kinder jeden Morgen in die Ferienbetreuung gehetzt, den Jüngsten in die Feriengruppe im Kindergarten gebracht und wie eine Bekloppte Zeugs genäht. Zeugs, das ich in den letzten zwei Jahren für den Shop zugeschnitten hatte. Letztlich war es ja vielleicht kein Fehler, denn das Leben, wie es hier zur Zeit passiert, ist toll und intensiv. Aber ich schweife ab. In Woche 32 hatte ich sehr wenige Fotos von unserem Leben, dafür dutzende Fotos von irgendwelchen genähten Sachen.


In der Mitte habe ich ein Foto eines Kunstwerks aus dem Kindergarten eingefügt und auch die Beschreibung dazu festgehalten, die hinten auf der Zeichnung zu finden war. Unten links habe ich ein großes Loch mit den Sommerhits 2014 gefüllt. Ich war ziemlich erstaunt, wie viele Songs die Jungs sich so zusammengesammelt haben.


Der Mann war in dieser Woche auf einer Konferenz und so hab ich das Tag noch eingefügt. Und unten links habe ich eine Übersicht über die verschiedenen Veranstaltungen im Ferienprogramm erstellt. Die Journalingkarte in der Mitte enthält das Journaling für drei Fotos. Ich find die Sprechblasen mit dünnem Fineliner total cool und passend hier.

Tja. Das wars schon ... mittlerweile hab ich einen Projectlife-Kit abonniert, ich warte jeden Tag darauf, dass der Postbote klingelt, denn er wurde schon vor 2 Wochen verschickt und so langsam wirds Zeit. Und dann zeige ich Euch, was da so drin ist und was es damit auf sich hat.

16. Oktober 2014

Herbstfest

Dieses Schul- und Kindergartenjahr wird ein Jahr der letzten Male sein, denn der jüngste Sohn ist nun ein Vorschulkind. Und so habe ich zum Herbstfest meine Kamera mitgenommen und festgehalten, was für uns in den 4 Jahren Tradition geworden ist.


Jedes Jahr zum Herbstfest werden die Apfelpresse und Äpfel organisiert und fleißige Helfer schneiden im Akkord Apfelspalten, die dann zunächst gehäckselt und schließlich in der Apfelpresse ausgepresst werden. Ein dünnes Rinnsal fließt dann unten in eine Kanne, die sich langsam füllt. Dass so ein selbstgepresster Apfelsaft etwas Besonderes ist, merken die Kinder dann, wenn sie die Geschmacksexplosion auf der Zunge spüren.


Der Kartoffelkönig vom vergangenen Jahr ist längst vertrocknet und so wird auch in diesem Jahr mit Eifer ein König gebastelt. Als Vorschulkind, weiß Theo genau was zu tun ist und so ist der König schnell gebastelt.


Und schon ist er fertig! Wird da nicht im anderen Raum die Geschichte vom Kartoffelkönig erzählt? Schnell flitzen wir hin und schlüpfen noch hinein. Gespannt lauschen wir, wie der Kartoffelkönig in den Korb der Kinder hüpft um ein leckerer Reiberdatschi zu werden.


Ausdauernd rollen wir dann noch die Wolle zu Filzkugeln, die aufgeschnitten wunderbare Kastanienschalen ergeben. Wir sind fasziniert von dem Effekt der einfachen Arbeit und beschließen, diese Bastelidee mit ins Wochenende zu nehmen. Immer wieder lassen wir die Kastanienkugeln in der Hand rollen.


An diesem Tag zeigt sich der Herbst von seiner farbenfrohen Seite, mit Nebelfeldern in den Ebenen, bunten Blättern, mystischen Spinnweben und goldenem Sonnenschein, der uns mit Freude den Sommer vergessen lässt. Vielleicht können wir ja ein wenig von dieser Stimmung mit in die regnerischen, stürmischen, grauen Tage mitnehmen.

14. Oktober 2014

[10+6]: NÄHBLOG CONTEST seemownay näht nicht für Bayern


Ich wurde für den Nähblog Contest vorgeschlagen. Ich fühle mich geehrt, vielen Dank, dass irgendjemand da draußen an mich denkt.

Leider kann ich jedoch nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen, weil ich vor einiger Zeit beschlossen habe, dass mir mein reales Leben mit Wäschebergen, flötenden Kinder und Wochenenden auf dem Baseballplatz wichtiger ist als "virtueller Ruhm und Ehre". In meinem Nähzimmer passiert zur Zeit eher sowas ...

Danke für Euer Verständnis! Viel Spaß allen anderen!

12. Oktober 2014

12 von 12 im Oktober 2014



Ich muss unbedingt die gewaschene und getrocknete Wäsche der letzten Wochen *schäm* zusammenlegen. Also fange ich gleich nach dem Aufstehen an. Besser ist das.




Seit dem Urlaub gibt es hier Dienste. Durch Schule und Kindergarten muss nicht immer alles gemacht werden, wenn halt gerade keiner da ist um die Spülmaschine auszuräumen oder den Tisch zu decken, gehts halt nicht. Aber wenn verfügbar und benötigt, bestehe ich schon darauf. Klappt echt gut!




Der Sohn holt freiwillig seine Hausaufgaben raus. Weil der Sohn mit den Hausaufgaben gerade auf Kriegsfuß steht, haben wir vereinbart: Diese Woche versucht er sie einfach nur schnell zu machen, egal wie schlampig sie rauskommen. Nächste Woche dann schnell und ordentlich. Ich hoffe, ich habe mit dieser Methode Erfolg.




Der Kleinste sitzt noch beim Frühstück und genießt.




Mir war so nach Schmuck und da habe ich diese Kette gefunden. Ich habe sie vor 13 Jahren vom Mann geschenkt bekommen, nach seinem Auslandspraktikum in Hong Kong. Das passt, er ist ja gerade auch nicht da, also trage ich sie.




"Geh weg! Das kann ich alleine!!" - Ja, na klar! Nichts lieber als das. Ich bin so stolz auf Dich!




Ich lache: als ich heute morgen erfahren habe, wer die Gegner des Sohnes sind, habe ich im Scherz gefragt, warum wir dann überhaupt hingehen, denn dieser Gegner hat bis jetzt noch alle Auswärtsspiele gegen uns abgesagt. Tatsächlich ist zum Spielbeginn um 13 Uhr kein Gegner in Sicht und so machen wir spontan ein Eltern-Kind-Spiel. Zum Leidwesen der Kinder sind die Eltern richtig gut!

Am Rande: ich war heute 6 Minuten zu früh am Platz. Ich. Die immer überallhin zu spät kommt. Und das mit drei Kindern im Schlepptau. Ich brauch unbedingt nen Orden!




Kurze Spielpause für mich, ich muss den Jüngsten zum Geburtstag bringen. Vor mir ein Mähdrescher, das wirkt irgendwie total sonderbar mitten in der Stadt.




Der Sohn muss sein Lotterzimmer aufräumen. Wir arbeiten als Team und er ist recht schnell damit fertig - hätte ich gar nicht gedacht, sonst macht das immer der Papa mit ihm.




Hausaufgaben sind ja bekanntlich blöd, auch das Flöte üben leidet zur Zeit und so üben wir heute gemeinsam. Heute ist ein guter Tag, denn das klappt auch ohne Gekeife und Gekreische.




Der Jüngste kommt glücklich und zufrieden vom Kindergeburtstag zurück, es war toll!




Nachdem die Kinder im Bett, die Wäsche zusammengelegt und auch noch Brötchen gebacken sind (Warum reicht das Brot eigentlich nie für die Brotzeit der Kinder am Montag?), setze ich mich noch eine Weile hier an mein Project Life. Ich bin schon bei Woche 37, die ich nur noch beschriften muss.


Danke, dass ihr vorbeischaut, bei Caro gibts noch mehr 12 von 12.

10. Oktober 2014

Project Life: Woche 29 und 30

Ich möchte mich erstmal für Eure vielen Kommentare bedanken! Ich bin sehr optimistisch, der Weg, den ich gerade versuche zu gehen, fühlt sich richtig an. Vergangenen Freitag war ich verreist und hatte auch keine Zeit irgendwas vorzubereiten. Also kommt eben diesen Freitag das nächste Project Life Update.



Kurzer Überblick. Man sieht klar: selbst, wenn man es nicht drauf anlegt, so eine Doppelseite bekommt man ziemlich schnell voll. Ich hab es damals ja noch nicht drauf angelegt und trotzdem, diese Woche hat viele Fotos.

Da einfach zu viele Gesichter zu verpixeln sind, werde ich Euch die einzelnen Seiten nicht in groß zeigen. Oben links habe ich Himmelsfotos von einem Tag zu einer Collage zusammengepackt. Es war beeindruckend, wie viele "Bilder" zusehen waren. Auf der kleinen Karte neben der Espressokanne ist eine chronologische Abfolge der verschiedenen Aktivitäten in dieser Woche. Das Foto unten zeigt Theos kritischen Blick beim Frisör und die beiden Jungs mit kurzen Haaren.

In dieser Woche waren wir auf einer Taufe und als wir vor zwei Wochen die Dankeskarte mit Fotos bekommen haben, dachte ich mir, dass ich die drei doch einfach hier reinpacken kann. Das Couchfoto rechts habe ich einfach in der Mitte geteilt und in 2 3x4 Fächer gesteckt.



Bei Woche 30 hatte ich kurz überlegt, ob ich die nicht einfach mit einer anderen Woche kombiniere, dann hatte ich aber doch für die 29 und 31 genug Fotos für eine Doppelseite und tja. Ich schrieb ja schon vorher: weniger Fotos sind ja nicht unbedingt schlimm. Da hat man viel Platz für Alltag und Füllung. ;-)



Ich hab verschiedene Stempel ausprobiert. Mal ein Washi-Tape eingesetzt. Joah. Oben das grüne "Summed up in one word" wirkt nicht so richtig. Muss ich mal noch testen, wie man das besser einsetzen kann. Ich bin total verliebt in Etiketten in Fähnchenform. Wenn man die alle aus demselben Papier macht, verbinden die so ein buntes Layout auch wieder ein Stück.



Die zweite Seite wird eingenommen von unserer Donutproduktion. Auf Fotos stempeln und schreiben muss ich noch üben, das hat nicht so überzeugend geklappt, deshalb hab ich dann einfach einen Streifen drübergeklebt.

In den letzten zwei Wochen habe ich nicht mehr so viel Zeit für Project Life gehabt, ich arbeite am September und versuche die Fotos für den Juni herauszusuchen und zu bearbeiten. Aber ich hab ja keinen Streß, weil keine Deadline. Und es macht nach wie vor Spaß.

8. Oktober 2014

Veränderungen


Das Leben verändert sich. Und wenn man so richtig tief in einem Loch drinsitzt, muss man irgendwie da wieder rauskommen. Vor den Sommerferien habe ich die meiste Zeit des Tages damit verbracht aus meinem Alltag zu fliehen: ich habe mich in Büchern vergraben, immer. Ich habe viel Zeit bei facebook, instagram und auf Blogs totgeschlagen. Ich habe meinen Kindern nur noch Befehle erteilt und sie ertragen, war froh, wenn wieder ein Tag rum war und ich dann Zeit für mich alleine hatte und ich noch mehr Zeit vor Büchern und Internet verbringen konnte. Ich hatte keine Lust mehr zu nähen, die Stoffe erdrückten mich, die Berge an zugeschnittenen Sachen waren enorm und es wurde einfach nicht besser.

Mit diesem Gefühl und dem Wissen, dass sich in meinem Leben etwas ändern muss, fuhr ich in den Urlaub. Heilfroh, dass ich mich nicht mehr nur alleine um die Kinder kümmern musste. Im Urlaub habe ich viel Zeit mit den Fotos verbracht und für Project Life Tagebuch geführt. Dabei wurde mir eines klar, wenn ich mit meinem Leben und mir so furchtbar unzufrieden bin, dann muss ich es in die Hand nehmen und etwas ändern und nicht darauf warten, dass meine Kinder größer, die Chancen anders, das Leben netter zu mir ist. Und das habe ich getan.

Oder sagen wir so: ich bin jeden Tag aufs Neue dabei es zu tun! Denn es ist nicht einfach. Alte Gewohnheiten sitzen tief und sicherlich braucht es einige Zeit bis neue Abläufe Routine werden.

Dieser Blog ist mir sehr ans Herz gewachsen. Darum muss er sich mir wohl anpassen, denn er wird kein reiner Nähblog bleiben. Ich hoffe, ihr bleibt dabei. Meine Pläne sind im Kopf, ich muss sie noch zu Papier bringen. Habt Geduld mit mir, denn Streß tut mir nicht gut und Bloggen wird auch weiterhin nicht mehr die oberste Priorität in meinem Leben sein.